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Träumen wird man wohl noch dürfen

Jun. 1., 2017 05:13 pm Buchbesprechung: Lords of the Underworld "The Darkest Torment"

Kommen wir zu meiner Review zum (derzeit) aktuellsten Meisterwerk von Gena Showalter. Dieses Mal hab ich es mir nicht nehmen lassen, das Buch auf Englisch zu lesen, da die Deutsche Übersetzung manchmal ewig dauern kann.




Klappentext:

Can Beauty tame her Beast?
Driven to his death by the demon of Distrust, Baden spent centuries in purgatory. Now he's back, but at what cost? Bound to the king of the underworld, and even darker force, he's unable to withstand the touch of another... and he's quickly devolving into a heartless assassin with an uncontrollable temper. Things only get worse when a mission goes awry and he finds himself saddled with a bride - just not his own.

Famed dog trainer Katarina Joelle is forced to marry a monster to protect her loved ones. When she's taken hostage by the ruthless, beautiful Baden immediately after the ceremony, she's plunged into a war between two evils - with a protector more dangerous than the monsters he hunts. They are meant to be enemies, but neither can resist the passion burning between them... and all too soon the biggest threat is to her heart.

But as Baden slips deeper into the abyss, she'll have to teach him to love... or lose him forever.

"The Darkest Torment" ist der 12. Teil der Lords of the Underworld-Reihe. Die Hauptgeschichte umfasst 507 Seiten und erschien im Jahre 2016 im HQN Books Verlag. Außerdem befinden sich in dem Buch noch die Kurzgeschichte "The Darkest Day", eine Frage und Antwort-Runde zwischen Gena und anderen bekannten Autorinnen und eine Art Rekrutierungsakte von Hades über die Lords, die wirklich witzig zu lesen ist.


Worum geht es also?

Jahrhunderte, nachdem der ehemalige Träger des Dämons Misstrauen vor den Augen seiner Freunde geköpft wurde und somit eine große Lücke in den Herzen der Lords hinterlassen hat, ist Baden zurück in der Welt der Lebenden. Gefangen und versklavt von Lucifer, gerettet und erneut versklavt von Hades durch Schlangenarmreife, die es ihm ermöglichen, als körperloses Wesen wieder eine feste Gestalt annehmen zu können, muss er fortan für Hades bestimmte Aufgaben übernehmen - die einen schwierig, die anderen total sinnfrei (z.B. das Höschen der Harpyie, Taliyah, besorgen). Dabei steht er im ständigen Konkurrenzkampf mit Pandora, die das gleiche Schicksal wie er erlitten hat. Wer diesen Kampf gewinnt, wird von Hades reich belohnt - wer verliert, der ... nun, der verliert alles.

Seine erste Aufgabe führt ihn zu Aleksander, einen skrupellosen Mann, der eine Münze besitzt, die Hades unbedingt wieder haben will. Als er aber in die Kapelle stürmt und somit dessen Trauung unterbricht, kommt es zu einem folgenschweren Kampf. Alek weigert sich, die Münze herauszurücken, und Baden schwört, diesem jeden Tag etwas wertvolles zu nehmen, bis dieser die Münze hergibt. Somit nimmt er Katarina mit sich, ohne zu wissen, dass diese Frau der Schlüssel zu seiner Zukunft ist.
Katarina ist eine Hundetrainerin, die Alek eigentlich nie heiraten wollte. Aber da dieser ihre Hunde gefangen genommen und sie erpresst hat, seine Frau zu werden, stimmt sie der Vermählung widerwillig zu. Leider hält sich Alek nicht an sein Versprechen, was für Katarina eine Welt zusammenbrechen lässt.

Als Baden und Katarina sich endlich eingestehen, dass sie etwas füreinander empfinden, kommt das nächste Problem auf sie zu. Durch seine jahrhundertelange Abstinenz ist Badens Körper höchst empfindlich, jeglicher Hautkontakt verursacht unbeschreibliche Schmerzen. Doch Katarina beschließt, sich dem Problem anzunehmen. Und so finden die beiden nach und nach zueinander... bis es zu einem weiteren Zwischenfall kommt, der das junge Glück zu zerstören droht.

Außerdem ist da noch der Wettbewerb mit Pandora, bei dem beide irgendwann gegen ihren Willen zusammenarbeiten müssen. Denn die Schlangenarmreife von Hades haben noch eine ganz andere Nebenwirkung, die sie schlussendlich akzeptieren müssen.

Währenddessen sucht Hades weiterhin nach Verbündeten im Krieg gegen seinen Sohn, Lucifer. Lucifer wiederum zeigt keine Skrupel und setzt Baden auf seine Abschussliste, da dieser und die Lords auf Hades' Seite stehen, wodurch die Burg der Lords komplett dem Erdboden gleich gemacht wird. Mit der Einsicht, eine Gefahr für seine Freunde darzustellen, verlässt Baden letztendlich, zusammen mit Galen, seine Freunde. Und nimmt Katarina natürlich mit. Um ihr eine Freude zu machen, haben er und die anderen ihr zwei Hundewelpen geschenkt, ohne zu wissen, dass es sich bei den beiden nicht um normale Hunde handelt. Anfangs noch widerwillig, baut Katarina mit der Zeit zu den beiden eine tiefe Verbindung auf und verändert sich nach und nach selbst, sowohl körperlich als auch geistig. Doch Baden merkt davon nichts, wohl aber seine Kreatur, die er durch die Armbänder in seinem Körper beherbergt - Zerstörung.

Als Hades davon Wind bekommt, setzt er natürlich alles daran, Katarina als seine Verbündete zu bekommen - und es kommt zu einem interessanten Gespräch zwischen den beiden.

Desweiteren erfahren wir einiges über Gillian, die endlich ihren 18. Geburtstag hinter sich gebracht hat. Doch ihre Feier wurde von William abgesagt und Keeley gibt ihr ein "Geschenk", was sie leider fast das Leben kostet... anstatt, wie gewünscht, Unsterblichkeit. Also zieht William mit ihr los, um sie zu retten - nur um feststellen zu müssen, dass er sie verlieren wird. Lediglich eine Sache kann ihr noch helfen, die er ihr aber nicht bieten kann bzw. will. Bis Puckinn auftaucht, zur Hälfte Satyr und Hüter des Dämons Gleichgültigkeit. Mit letzter Kraft nimmt Gillian dessen Angebot an und bindet sich an ihn, was sie unsterblich und William rasend macht.

Und so ganz nebenbei schnappt Cameo sich drei der Artefakte, um ihr Glück zu finden. Denn sie weiß, auf ihrer letzten Reise hat sie einen Moment der Freude und des Glückes erlebt, den sie durch ihren Dämon allerdings vollständig vergessen hat. Sie möchte aber auch glücklich sein, so wie ihre Brüder, und beschließt, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, ob dies nun ihr Leben kostet oder nicht. Ob sie Lazarus findet, wird sich im nächsten Buch klären.



Mein Fazit:

Also, ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll.
Zuerst einmal haben wir hier Baden, von dem man, außer in Aerons Buch, nichts gehört hat, außer dass er tot war. Dann tauchte er in Torins Geschichte wieder auf, und es war klar, dass er auf irgendeine Weise wieder ins Leben zurück kehren würde. Und ich habe mich gefreut, wirklich. Ich wollte wissen, was für ein Mann der Krieger ist, der von allen als "Gentleman of Mt. Olympus" bezeichnet wurde. Dass Gena allerdings seine Geschichte so früh niedergeschrieben hat, hatte mich dann schon etwas gewundert. Baden ist der einzige Lord, zu dem niemand wirklich eine Beziehung aufbauen konnte, weil niemand etwas über ihn wusste. Aber wer bin ich schon, dass ich mich beschweren könnte. Ich weiß selbst zu gut, dass, wenn es einem Autor in den Fingern juckt, er diese Geschichte auch niederschreiben muss - weil er/sie es möchte. Nicht, weil die Leser es vielleicht verlangen. Und Gena hatte selbst geschrieben, dass sie weder für Cameo noch für William zu dem Zeitpunkt einen Plot hatte. Letztendlich habe ich genug über Baden erfahren, um zu sagen: Ich mag ihn. Aber leider nicht mehr.

Kommen wir zur nächsten Person - Katarina. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich sie nicht wirklich leiden kann - genau wie seinerzeit Sienna. Sie war anfangs interessant für mich und es machte Spaß, Kapitel nach Kapitel zu lesen. Aber als sie sich dann vorgenommen hat, Baden zu "trainieren", wie sie eigentlich ihre Hunde trainierte, hat mir das schnell den Spaß genommen. Ich mein, ich liebe Hunde - deshalb hatte ich ihr auch immer wieder eine Chance gegeben. Aber ein unsterblicher Krieger ist doch kein Hund. Okay, letztendlich hat sie sowohl Baden als auch Zerstörung beruhigen können und hat sich als Gut für ihn erwiesen. Aber dennoch ging mir dieses ewige Hin und Her doch schon auf die Nerven.

Und dann kommen wir zu William und Gillian... Entgegen vieler anderer Leser war ich nie ein Freund davon, dass die beiden ein Paar werden sollten. William interessiert mich zwar nach wie vor und ich wünsche ihm ein Happy End - aber doch nicht mit Gilly. Deshalb war ich froh, als dann Puckinn, oder Puck, ins Spiel kam, der ihr das geben wollte, was sie von William niemals bekommen hätte. Dass Willy aber, anstatt Puckinn zu danken, ihm im Anschluss nachstellt und ihn einfach nur quälen bzw. zerstören will, ist eine Sache, die mir nicht in den Kopf will. Warum? Gilly wäre fast gestorben - Willy sollte froh sein, dass sie noch lebt. Und Gilly sollte sich nicht so anstellen, wie ein kleines Kind, und Puck auch ein wenig Dankbarkeit zeigen. Ich hoffe, von dem Satyr in Zukunft noch mehr zu erfahren - denn ich mag ihn. Er hat ein gutes, wenn auch gleichgültiges, Herz.

Über Galen kann ich noch immer nichts sagen. Anfangs war er Anführer der Jäger, immer darauf aus, die Lords zu töten. Und nun steht er plötzlich auf deren Seite, nur weil er ein Date mit Legion, Aerons Adoptivtochter, möchte? Aber ich werde mir jetzt kein Urteil über ihn bilden und warte einfach seine Geschichte ab.

Hades auf der anderen Seite wird immer interessanter, und ich habe seinen Butler, Pippin, lieb gewonnen. Kann es kaum erwarten, mehr über ihn zu lesen.

Tja, und dass die Lords nun auch noch die Unterstützung der Höllenhunde haben, ist eine Sache, an die ich mich erst gewöhnen muss.

Alles in allem ist "The Darkest Torment" aber ein solider Teil. Nicht der beste, aber auch keinesfalls schlecht. Ich habe ein paar Tage gebraucht, da ich nicht oft Bücher auf Englisch lese, aber dennoch konnte ich es kaum weglegen und habe sogar mein eigenes Buch links liegen gelassen.

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Mai. 28., 2017 04:39 pm Buchbesprechung: Die Herren der Unterwelt: Schwarze Berührung

Hier kommt, ganz druckfrisch, meine Review zu einem weiteren Meisterwerk von Gena Showalter:



Klappentext:

Sein Kuss bedeutet Verderben, seine Liebe entsetzliches Leid: Der unsterbliche Krieger Torin ist der Hüter des Dämons der Krankheit. Er muss körperlicher Nähe entsagen, denn seine Berührung entfesselt schreckliche Seuchen, die große Teile der Menschheit dahinraffen würden. Mit eisernem Willen versucht Torin deshalb, jeder sinnlichen Versuchung zu widerstehen. Doch dann begegnet er der Roten Königin Keeleycael. Sie ist verdammt...
Trotzdem weckt sie in Torin ein unbezähmbares Verlangen! Aber wie kann er sie lieben, wenn das ihr Ende und das der Menschheit bedeutet?

"Schwarze Berührung" ist der elfte Teil der erfolgreichen "Herren der Unterwelt"-Reihe. Der Roman umfasst im Deutschen 459 Seiten und erschien als Erstauflage im Juni 2015 beim Mira-Verlag.
Das Englische Original lautet "Lords of the Underworld: The darkest Touch" und erschien 2014 beim HQN Books Verlag.



Worum geht es?

Als Träger des Dämons Krankheit hat Torin ein schweres Los gezogen. Als einziger unter den Lords muss er sämtlicher körperlicher Berührung entsagen, was bedeutet, dass er nicht einmal eine Umarmung genießen kann, ohne Angst zu bekommen, dass sein Gegenüber schwer krank werden oder zumindest zu einem Überträger von Krankheiten werden könnte. Deshalb lebt er seit jeher zurückgezogen in der Festung und kümmert sich um sämtliche Organisationen und alles Technische. Sein Körper ist immer bedeckt, bis auf das Gesicht.
Jedoch steigert dies seine Sehnsucht nach Berührung so sehr, dass er irgendwann einen Deal mit dem ehemaligen König der Titanen, Cronus, eingeht. Dieser verspricht ihm, für 24 Stunden eine Frau bei sich haben zu können, die gegen seinen Dämon immun ist.
So taucht eines Tages die junge Mari bei ihm im Zimmer auf, schüchtern und dreckverschmiert. Und trotz aller Bedenken lässt Torin sich darauf ein, sie nach einiger Zeit mit seiner bloßen Hand zu berühren... nur um einen Tag später festzustellen, dass sie bereits totkrank ist und von Minute zu Minute schwächer wird. Da sie an ihr Gefängnis in Cronus' Reich gebunden ist, entschließt er sich - übermannt von Schuldgefühlen - kurz darauf, ihr dorthin zu folgen und ihr in den letzten Stunden ihres Lebens beizustehen.
Dort trifft er auf Keeleycael, die ebenfalls in diesem Gefängnis gefangen gehalten wird (so wie auch ein alter Feind der Lords). Die mit Mari eine Bindung eingegangen ist und diese sogar als ihre einzige Freundin bezeichnet. Und die Rache an Torin schwört, da dieser für den Tod des Mädchens verantwortlich ist. Denn Keeley ist die berüchtigte Rote Königin, eine Kuratorin, die für den Untergang von Atlantis und noch viele andere Katastrophen zuständig ist.
Beide schaffen es, aus dem Gefängnis zu entkommen und begeben sich auf eine Reise voller Hochs und Tiefs. Nur um bereits sehr früh festzustellen, dass sie sich körperlich mehr as nur anziehen, was sie schnell dazu bringt, eine Dummheit nach der anderen zu begehen. Doch so stark, wie sie immer glaubte, ist Keeley gar nicht. Dem Dämon der Krankheit fällt sie regelmäßig zum Opfer, schafft es aber immer wieder, jegliche Seuchen zu überstehen, wenngleich dies auch jedes Mal länger zu dauern scheint. Und Torin mehr und mehr mitnimmt und an sich zweifeln lässt. Er weiß, dass sie das Beste verdient, er aber nicht dieses Beste ist. Sie ist allerdings der Meinung, dass sie das Beste verdient, und dass Torin definitiv auch dieses Beste ist. Und so beginnt ein herrliches Beziehungsdrama voller Trennungen und Wiedervereinigungen, Freude und Schmerz, Akzeptanz und Ablehnung. Aber sind sie beide stark genug, dem Dämon auf Dauer zu widerstehen und eine gemeinsame Zukunft aufzubauen?

Und dann ist da noch Hades, der Herrscher der Unterwelt, welcher mal mit Keeley verlobt war und sie dann an Cronus gegen ein Fass Whiskey eingetauscht hatte. Hades, der mit allen Mitteln versucht, sie wieder für sich zu gewinnen.
Außerdem gibt es in diesem Teil ein Wiedersehen mit einem längst vergessen geglaubten Charakter - naja, eigentlich mit zweien. Und auch Cameo kann endlich aus der Rute, eines der Göttlichen Artefakte, befreit werden. Nicht aber, ohne schreckliche Qualen durchlitten zu haben.
Des weiteren wird klar, dass der eigentliche Kampf gegen die Jäger, der sich wie ein roter Faden durch die ersten Teile zog, nun durch den Kampf zwischen Hades und Luzifer abgelöst wurde. Es bleibt also spannend.



Mein Fazit:

Torin, oh Torin. Keinem anderen Lord habe ich das Glück so sehr gegönnt wie ihm. Und mit keinem anderen habe ich so gelitten und mich gefreut, wie mit ihm. Solch ein störrischer Krieger ist mir allerdings auch nur selten unter die Finger gekommen. Bei diesem ewigen Hin und Her in der Beziehung zu Keeley dachte ich schon irgendwann, es würde gar kein Happy End mehr geben. Und was tat er mir leid, wenn Keeley immer wieder von einer neuen Krankheit dahingerafft wurde und er nur hilflos dabei zusehen musste und ihr so gut es ging helfen konnte, das alles zu überstehen.

Sechsunddreißig Stunden - mehr brauchte es nicht, bis ich den Roman von Anfang bis Ende verschlungen hatte. Und ich meine das wörtlich, das ist in der Tat ein neuer Rekord für mich.
Wie auch Aeron und Kane zuvor, hatte mich auch Torin tatsächlich zum weinen gebracht. So sehr habe ich mit ihm gelitten und gelacht.

Allerdings muss ich zugeben, irgendwann in einem Kapitel den Faden verloren zu haben - als ob einige Seiten bewusst ausgelassen wurden. Auf der einen Seite war er noch fest entschlossen, sich von Keeley zu trennen - auf der nächsten Seite bat er sie aber bereits wieder um Vergebung. Ob es sich hier tatsächlich um einen Druckfehler oder ein beabsichtigtes Auslassen handelt, kann ich nicht sagen.
Nichtsdestotrotz ist der Roman von Anfang bis Ende einfach toll zu lesen, sehr spannend, geht richtig ins Detail (was mich wiederum motiviert, da mein Schreibstil ähnlich ist) und hält einige Überraschungen für die Lords und ihre Ladies parat, auf deren Auswirkungen ich mich schon richtig freue.

So oder so, der nächste Roman liegt bereits hier und wartet darauf, gelesen zu werden. Bis es dann in eine erzwungene Pause von fast einem Jahr geht, bis Cameo mir ihre Geschichte erzählen darf.

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Mai. 25., 2017 06:58 pm Buchbesprechung: Die Herren der Unterwelt 10: Schwarzes Verlangen

Als langjähriger Fan der Buchserie "Lords of the Unterworld" von Gena Showalter habe ich, nach einer kurzen Pause, endlich wieder den Weg zurück zu meinen Lieblingen gefunden. Mit "Schwarzes Verlangen" konnte ich nun auch den 10. Teil lesen und binnen kürzester Zeit förmlich verschlingen.




Klappentext:

Der Hölle entkommen! Dennoch will Kane, der Hüter des Dämons der Katastrophe, nichts mit seiner Retterin Josephina Aisling zu tun haben. Denn wenn sie seinen gefolterten Körper berührt, erwacht der Dämon in ihm. Und trotzdem verspürt Kane ein unbezähmbares Verlangen für die schöne Halbfae, Tochter des Faenkönigs und einer Sklavin. Josephinas Schönheit zieht ihn genauso an wie ihre Verzweiflung. Als Prügelmagd für die Hüterin der Unverantwortlichkeit muss sie für die Leichtfertigkeit anderer mit unendlichen Schmerzen büßen. Eine ewige Pein... Zwischen Lust und Sehnsucht reift ein dunkler Plan: Wenn sie beide niemals im Leben vereint sein können - dann vielleicht im Tod?

"Schwarzes Verlangen" erschien als Deutsche Erstauflage im April 2014 im Mira Verlag.
Der Originaltitel lautet "Lords of the Underworld: The Darkest Craving" und erschien im Jahre 2013 im Harlequin Verlag.
Die Deutsche Fassung umfasst 470 Seiten.

Worum geht es eigentlich?

Als Hüterin des Dämons der Katastrophe hat es Kane unter den Lords nie wirklich leicht gehabt. Zog er doch das Pech quasi magisch an und fungierte so nicht selten als Zielscheibe seines Dämons. Dächer stürzten über ihm ein, Böden brachen unter ihm auf; er rief das Unglück sozusagen förmlich herbei. Und
Katastrophe fühlte sich dadurch wohl und wurde immer stärker.
Als Kane dann allerdings in der Hölle von Lakaien gefoltert und vergewaltigt wurde und auch die Kinder des gemeinsamen Freundes der Lords, William, ihren Heidenspaß mit ihm hatten, sah er sich schon fast besiegt. Doch dann erschien Josephina und rettete ihm das Leben. Im Gegenzug gab er ihr mit seiner letzten Kraft das Versprechen, sie zu töten. Denn Josephina führt ein schlimmes Leben und wünscht sich nichts sehnlicher, als aus diesem zu entkommen. Wird sie doch von ihrem Vater, dem König der Fae, als Blutsklavin missbraucht und muss alle Fehler, die ihre Halbschwester begeht, ausbaden und die Strafe dafür auf sich nehmen. Doch Josephina ist nicht gänzlich schwach. Von ihrem Vater bekam sie die Fähigkeit, die Kraft anderer durch bloßes Handauflegen zu absorbieren und so für eine Weile in sich aufzunehmen. Eine Kraft, die sie allerdings als Fluch und nicht als Segen ansieht und so ständig mit behandschuhten Händen herumläuft. Und von ihrer Mutter erbte sie die Fähigkeit, sich in die Köpfe anderer zu projizieren und so ihre Gedanken zu lesen bzw. mit ihnen in Kontakt zu treten.
Als Kane endlich wieder zu Kräften kommt und zumindest körperlich so weit genesen ist, dass er bei Bewusstsein bleiben kann, weigert er sich allerdings, Josephina gegenüber dieses Versprechen einzuhalten. Empört über diese Ablehnung flüchtet sie, jedoch spürt Kane, dass sie für ihn mehr bedeutet, als überhaupt gut für ihn wäre und folgt ihr, sobald er wieder vollständig genesen ist.
Jedoch holt ihn die Vergangenheit und die Erinnerung, nicht selten Dank
Katastrophe, an seine Zeit in der Hölle immer wieder ein und erschwert ihm seine Mission enorm.
Um Josephina (oder Tinkerbell oder Tink, wie er sie kurz darauf nennt) zu retten, geht er sogar einen Deal mit Taliyah Skyhawk ein und lässt sich kurz darauf von der königlichen Faen-Garde festnehmen, nur um nach Séduire, das Reich der Fae, zu gelangen. Dort gilt er als so etwas wie ein Star, sind doch die Geschichten der Lords heiß begehrt. Und so genießt er dem König des Reiches gegenüber großes Ansehen und wird schnell seiner anderen Tochter, Synda, als Mann versprochen. Um seinen Plan umzusetzen, nimmt er diesen Deal an, unwissend, dass Synda die Hüterin des Dämons der Unverantwortlichkeit ist. Denn laut der Moiren soll entweder diese oder Williams Tochter Weiß es sein, die Kane vom Schicksal her heiraten wird.
Jedoch hat Kane nur Augen für Josephina, was seinem Dämon überhaupt nicht gefällt. Dieser versucht alles, um zu verhindern, dass die beiden miteinander glücklich werden können, woraufhin Kane einen folgenschweren Entschluss fasst: Der Dämon muss sterben.

Es folgt ein spannendes Abenteuer mit vielen Hochs und Tiefs, etlichen Komplikationen und vielen kleinen Glücksmomenten zwischendurch. Kane stellt sich als ein echter Sturkopf heraus, der immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird und somit denkt, Josephina wäre nicht gut genug für ihn. Sie wiederum kann einfach nicht mit der Tatsache umgehen, dass Kane sich ausgerechnet mit ihrer Halbschwester vermählen möchte, obwohl diese alles andere als aufrichtig ist.

Als die beiden sich endlich ihre Gefühle füreinander eingestehen und glücklich werden könnten, kommt es zu neuen Komplikationen und einer dramatischen Wende. Werden Josephina und Kane doch noch eine gemeinsame Zukunft haben können?

Außerdem bekommt man im Verlauf der Geschichte bereits einen ersten Geschmack auf Torins und Cameos Geschichten.



Mein Fazit:

Gott, was hab ich gelitten. Und was habe ich gelacht. Kane ist so herrlich stur, dass ich nicht nur einmal gern durch das Buch gestiegen wäre und ihm meine Meinung gesagt hätte. Gleiches gilt übrigens auch für Josephina, die dringend etwas an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten sollte.
Um ehrlich zu sein, hätte ich sogar ein wenig mehr über Leopold, Josephinas Halbbruder, erfahren und ihm eine glückliche Zukunft gewünscht. Anfangs mochte ich ihn überhaupt nicht - aber als man am Ende die Wahrheit über ihn erfuhr, hatte ich den Kerl sogar ein wenig lieb gewonnen. Und irgendwie hoffe ich, dass man nicht das letzte Mal von den Fae gehört hat.
Ich habe mich sehr gefreut, dass auch Kane nun endlich sein Glück gefunden hat. Er war immer einer der Lords, denen ich es am meisten gegönnt habe. Und ich freue mich sehr auf den 11. Teil, in dem auch Torin endlich seine ewige Einsamkeit beenden darf - zumindest hoffe ich das.

Mit "Schwarzes Verlangen" hat Gena Showalter wieder einen wunderbaren Roman geschrieben, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Die Länge könnte einige vielleicht abschrecken, aber die Story liest sich sehr gut und macht schnell Lust auf mehr. Man möchte das Buch am liebsten überhaupt nicht mehr beiseite legen. Nach dem vorhigern Teil war es für mich sogar wieder eine Wohltat, denn die Geschichte von Paris hatte mir seinerzeit eher weniger gefallen, mochte ich Sienna doch noch nie. Josephina auf der anderen Seite ist aber mit Sicherheit eine wahre Bereicherung für die Lords.
Besonders kurz vor Ende musste ich tatsächlich noch mit den Tränen kämpfen, was mir bisher nur bei Aerons Buch passiert ist.

Das schlimmste ist, dass die Serie bald ein Ende finden wird, haben doch schon fast alle Lords ihre große Liebe gefunden. Aber bis dahin dauert es ja noch ein Weilchen. Und, wie alle anderen auch, kann ich es kaum erwarten, endlich alles über den wahren Star der Bande, William, zu erfahren.

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Mai. 19., 2017 09:02 pm Buchbesprechung: Beast Lovers

Mit "Beast Lovers" habe ich eine weiter mehrteilige Geschichte von Inka Loreen Minden für mich entdeckt und innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Doch bevor ich mein Fazit abgebe, hier erst einmal eine Zusammenfassung:


Beast Lovers: Gestaltwandler



Klappentext:


Als Wolfswandlerin Hazel nach zehn Jahren zurück in ihre Heimatstadt gerufen wird, trifft sie unerwartet auf Nate, ihre erste große Liebe. Als Jugendliche mussten sie ihre Beziehung geheim halten, da ihre Rudel verfeindet sind. Doch das war nicht das Schlimmste für Hazel. Nate hat ihr Herz in tausend Stücke gerissen, und das kann sie ihm niemals verzeihen. Trotzdem hat sie ihn nie vergessen können, und beide fühlen sich sofort wieder zueinander hingezogen, als sie sich nach all der Zeit erneut begegnen.


"Beast Lovers" erschien im Januar 2015, die Originalgeschichte umfasst leider nur 53 Seiten. Zusätzlich gibt es eine Bonusstory über Zac, den jüngeren Bruder von Nate, die noch einmal 23 Seiten lang ist.
Von diesem Buch gibt es scheinbar zwei Ausgaben (was ich anfangs nicht wusste). Ich habe mich für die erste Version entschieden und dadurch wahrscheinlich so einiges verpasst, denn die Neuauflage enthält wohl noch zusätzliche Kapitel und ist unter dem Namen "Beast Lovers: Nate" im Handel erhältlich.
Leider ist die Geschichte sehr kurz, was mich negativ überrascht hat.

Worum geht es eigentlich?

Die Story spielt in Norwich, einer Siedlung des US-Bundesstaates Vermont. In dieser Stadt leben schon seit langer Zeit sogenannte Gestaltwandler, also Wesen, die halb Mensch, halb Wolf sind. Leider herrscht zwischen den beiden Rudeln der Porters und Burtons schon lange eine Fehde, deren Grund der heutigen Generation vollkommen unbekannt ist.
Wie es so kommen musste, hegen natürlich ausgerechnet zwei Teenager aus eben diesen Rudeln tiefe Gefühle füreinander, binden sich sogar aneinander. Jedoch müssen sie ihre Liebe auf Grund dieser Fehde geheimhalten, was alles andere als leicht ist. Als es zu einem dummen Zwischenfall kommt, verlässt die junge Hazel kurzerhand den Ort und zieht nach New York, um dort ein neues Leben aufzubauen.
Als aber ihre Mutter verstirbt und ausgerechnet sie mit dem Verkauf des Hauses beauftragt wird, reist sie zurück ins verhasste Norwich - den Ort, an dem ihr das Herz gebrochen wurde. Und trifft schon bald auf Nate, zu dem sie sich immer noch hingezogen fühlt. Dieser hat nach dem Tod seines Vaters die Führung des Rudels übernommen und somit eine große Verantwortung.
Doch auch ihm ist Hazel alles andere als egal. Aber was wird sein Rudel zu dieser verbotenen Liebe sagen? Und kann der ewige Streit zwischen den Familien je beigelegt werden?

In der Bonusstory geht es um Nates Bruder, Zac, der ein ziemliches Problem mit seinem Bruder zu haben scheint. Cassy, eine junge Frau, die als kleines Mädchen von Zac gerettet wurde, hat währenddessen Augen auf diesen attraktiven Wandler geworfen und versucht alles, um ihn für sich zu gewinnen. Aber schafft sie es, zu diesem Sturkopf durchzudringen?



Beast Lovers 2: Gabriel



Klappentext:

Wer ist dieser geheimnisvolle, neue Einwohner namens Gabriel Montabon? Und hat er etwas mit Burt Porters Tod zu tun?
Das fragen sich einige in Norwich, besonders Wolfswandlerin Beth. Die junge Polizistin fühlt sich zu dem attraktiven Mann hingezogen und versucht, alles über ihn herauszufinden. Mehrere Indizien sprechen dafür, dass er ein Vampir ist - und somit ihr Erzfeind. Aber warum kann er sich tagsüber draußen aufhalten? Und wieso ähnelt Gabriel dem Mann aus ihren Träumen?
Als sie hinter sein außergewöhnliches Geheimnis kommt, hat sie sich längst in ihn verliebt, doch Gabriels Vergangenheit steht zwischen ihnen. Plötzlich wird Beth zur Zielscheibe von Vampiren und ihr Rudel ist in Gefahr. Wird Gabriel ihnen helfen? Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance, obwohl Gabriel glaubt, dass er wegen Beth jahrelang durch die Hölle gegangen ist?

"Beast Lovers: Gabriel" erschien im Juli 2015, die Geschichte selbst umfasst 157 Seiten.

Worum geht es?

Ein Neuer ist in Norwich eingezogen, und zwar ausgerechnet auf dem Grundstück von Hazels Mutter. Doch wer ist dieser Gabriel, den man im Ort so gut wie nie sieht und der scheinbar den ganzen Tag über in seinem Haus verbringt? Beth wird von Nate damit beauftragt, mehr über den mysteriösen Fremden herauszufinden und verschafft sich durch einen kleinen Trick Zutritt zu seinem Haus. Aber er sie entdeckt, scheint sie seine wahre Identität herauszufinden. Und die gefällt ihr überhaupt nicht. Denn Vampire und Wandler sind absolute Erzfeinde. Doch handelt es sich bei Gabriel um einen Daywalker, einen Vampir mit gewissen "Vorzügen" - außerdem scheint Beth ihn irgendwoher zu kennen, denn seine Augen sind ihr schon des öfteren in heißen Träumen erschienen.
Es passiert, was eigentlich nicht passieren sollte - und die beiden entwickeln Gefühle füreinander. Mehr noch, sie spüren, dass sie füreinander bestimmt sind. Jedoch steht zwischen ihnen die Tatsache, dass Gabriel 1. ein Vampir ist und 2. eine ziemlich schlimme Vergangenheit hat, was zu zusätzlichen Problemen führt. Außerdem greifen fremde Vampire das Rudel an, wodurch auch Beth in Lebensgefahr gerät und nur Gabriel sie retten kann. Doch wird er es tun? Und wie wird das Rudel auf die Verbindung zwischen den beiden reagieren?



Mein Fazit:

Fangen wird mit dem ersten Teil an, den ich binnen drei Stunden durch hatte. Was mich überrascht hat, war die Tatsache, dass es bereits im ersten Kapitel schon sehr zur Sache ging. Negativ fällt allerdings ins Gewicht, dass es so gut wie keine Story gibt und man Gefühle hier lange suchen muss. Hier geht es wirklich nur um das Eine - und das möglichst oft *grins*. Dennoch habe ich Nate lieb gewonnen und war froh, dass er auch in der Bonusstory und sogar im zweiten Teil Erwähnung findet und noch eine größere Nebenrolle hat.
Über Zac und Cassy kann ich nicht viel erzählen, da ich bei 23 Seiten zu schnell spoilern würde. Aber auch hier kann man eine gefühlvolle Story lange suchen.

Wie gesagt, es handelt sich um Kurzgeschichten - was ich sehr schade finde. Bin ich doch eher die Leserin von Romanen mit 300+ Seiten und versetze mich schnell in die Charaktere hinein.

Der zweite Teil hingegen ist schon etwas länger und hat tatsächlich eine Story und Gefühle - genau, was mir gefällt. Da ist einerseits die Wandlerin, Beth, die großen Gefallen an dem mysteriösen Neuen im Ort gefunden hat und sich auch sexuell zu ihm hingezogen fühlt. Und dann ist da der Daywalker Gabriel, der ein dunkles Geheimnis hat und trotz anfänglicher Sturheit Gefühle für Beth zulässt, zumal sie ihn "erweckt" hat und somit seine vom Schicksal bestimmte Gefährtin ist.
Aber zwischen ihnen steht die Tatsache, dass sie sich eigentlich überhaupt nicht lieben dürften, da sie zu zwei verfeindeten Rassen gehören.
Langsam erfahren sie mehr über seine Vergangenheit, die ihm seit 50 Jahren zu schaffen macht, und erleben einen herben Rückschlag.
Außerdem finden Zac und Cassy auch hier wieder Erwähnung, wobei Cassy hochschwanger ist und kurz vor ihrer Niederkunft steht. Und dann ist da noch die kleine lesbische Feen-Nymphe, Lill, die ich von Anfang an lieb gewonnen habe. Wer so ein Wesen kennt, der braucht wahrlich keinen Partner mehr.

Es soll ein dritter Teil in Arbeit sein, der endlich das Geheimnis um Wolkov aufklärt, einem sehr mächtigen Vampirfürsten, der mehr oder weniger dafür verantwortlich ist, dass Gabriel ein Daywalker ist. Leider habe ich bisher nichts weiter gefunden. Schade, dabei wüsste ich wirklich gern, wie es weitergeht.

Die "Beast Lovers" Romane sind aus der Ich-Perspektive geschrieben und erzählen in der Gegenwart, womit ich mich anfangs noch etwas schwer tat. Aber mit der Zeit konnte ich mich daran gewöhnen und von da an lasen die Romane sich sehr leicht.


Würde ich diese Romane empfehlen?

Bedingt. Wer nach einer guten Story sucht mit viel herzzerreißendem Zeugs und Plot-Twists, der ist hier wohl falsch - besonders im ersten Teil.
Wer aber keine Probleme mit heißem und schnellem Sex, viel Intimität und Nackheit hat, der kann getrost zugreifen.
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Mai. 2., 2017 10:27 pm Buchbesprechung: Engelslust

Oder Von magisch angetriebenen Staubsaugern und Putzrobotern



Mit "Engelslust" habe ich einen weiteren hocherotischen Roman der Deutschen Autorin, Inka Loreen Minden, für mich entdeckt und innerhalb 48 Stunden quasi verschlungen.

Klappentext:
Was wäre, wenn nicht nur die Hölle, sondern auch die Menschen- und Mythenwelten von einer einzigen Frau regiert würden? Noch dazu einer, die ebenso teuflisch attraktiv wie gefährlich ist?

Das ist Cains größte Sorge, als er in New York auf Raja, die Tochter der machtgierigen Höllenfürstin, trifft. Der Engel eines himmlischen Sonderkommandos setzt alles daran, dass ein gestohlener magischer Kelch nicht in ihre Hände fällt. Dieser verleiht seinem Besitzer die alleinige Herrschaft über alle Welten, wenn man ihn mit sieben besonderen Zutaten füllt. Daher muss der Kelchdieb, ein gefährlicher Magier, unbedingt aufgehalten werden. Ein globaler Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Doch als Engel in einem funktionstüchtigen, menschlichen Körper zu stecken, kann ganz schön fies sein, wenn Raja versucht, mit weiblicher Verführungskunst an den Kelch zu gelangen...


Worum geht es also in diesem Roman genau?
Der äußerst attraktive Engel, Cain, wird mit der verantwortungsvollen Aufgabe betreut, einen sehr mächtigen und magischen Kelch wiederzufinden, der von einer unbekannten Person gestohlen wurde. Mit diesem Kelch ist es möglich, die Herrschaft über alle Welten zu übernehmen und damit alles ins Chaos zu stürzen.
Dabei ist ihm der Kelchdieb immer einen Schritt voraus.
Aber nicht nur die Engel haben von der ganzen Sache Wind bekommen, sondern auch die Dämonen, angeführt von der mächtigen Xira, haben Interesse an dem Artefakt. Und so bittet sie ihre Tochter, Leraja, eine hübsche Frau, halb Dämon, halb Elfe, ebenfalls auf die Suche zu gehen. Für Leraja ist dies die Möglichkeit, ihrer Mutter zu beweisen, dass sie als Dämon doch etwas taugt und so irgendwann den Thron besteigen zu können.
Allerdings hat sie ihre Rechnung ohne Cain gemacht, denn zufällig finden sich beide gegenseitig sexuell alles andere als abstoßend. Und so kommen schneller, als beiden Lieb ist, Gefühle mit ins Spiel.
Das Problem ist allerdings, dass es Cain als Engel aufs Schärfste untersagt ist, sich den irdischen Gelüsten hinzugeben. Noch dazu mit einem Dämon.

Und dann haben wir noch Magnus Thorne, den "Bösewicht" in dieser Geschichte. Mit Hilfe der hübschen Engelsdame, Amabila, die er für sein Vorhaben benutzt, sucht und findet er nach und nach die benötigten Zutaten, um den Kelch zu aktivieren und am Ende für seine Zwecke zu benutzen. Aber dann kommt doch alles ganz anders, und auch er wird von seinen Gefühlen übermannt.

Und zu guter Letzt haben wir noch Xira, die Herrscherin des Dämonenreiches, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgt und dafür sogar über Leichen gehen würde. Wenn nur ihre nichtsnutzige Tochter nicht wäre

Alles in allem ist es ein etwas verwirrender Kampf zwischen "Gut und Böse", und wieder einmal steht das Schicksal der Welt auf der Kippe. Oder ist es vielleicht doch ganz anders?


Persönliches Fazit:
Zu Beginn tat ich mich ehrlich gesagt noch etwas schwer mit dem lesen, vor allem, weil ich doch selbst gerade eine Geschichte über einen Engel schreibe.
Aber spätestens im 2. Kapitel war ich ans Buch gefesselt und legte es nur noch zum Schlafen aus der Hand. Zwischen Leraja und Cain geht es schon sehr früh heftigst zur Sache, was mich als jahrelanger Single alles andere als kalt ließ *hust*.
Und dann noch die Sache zwischen Magnus und Amabila - anfangs sehr verwirrend, aber mit der Zeit einfach nur noch wunderschön. Und wie so üblich bei vielen Büchern zuvor, wäre ich am liebsten mehr als einmal durch die Seiten geklettert und hätte den Charakteren mal ins Gewissen geredet, damit sie ihre verdammte Sturheit ablegen. Man, das ist ja teilweise nicht zum aushalten, wie blind man sein kann :D

"Engelslust" hat mich von Anfang bis zum Ende in seinem Bann gehabt. Ich habe mich mit Cain gefreut und mit ihm gelitten. Und an einer bestimmten Stelle stahl sich sogar eine verräterische Träne aus meinen Augen heraus, so lieb habe ich diesen Sturkopf gewonnen.
Die Geschichte ist wieder einmal, wie man es von Inka Loreen Minden gewohnt ist, herrlich erotisch und äußerst prickelnd geschrieben, zart besaitete würden nicht selten mit einem hochroten Kopf über ihrem Buch sitzen. Aber ich liebe ja solche Geschichten über alles.

Allerdings hatte ich besonders im letzten Kapitel ein wenig den Faden verloren. Ein wenig verwirrt war ich über das Schicksal von Cain und seinem plötzlichen "Wandel". Außerdem hätte ich gern gewusst, was aus Xira geworden ist. Oder aus Shahrukh, ihrem persönlichen Liebessklaven.

Aber spätestens der anschließende "Besuch" von Inka bei Magnus Thorne brachte mich wieder zum schmunzeln. Und spätestens, als die Rede von magisch angetriebenen Staubsaugern und Putzrobotern war, wusste ich: Eine Rezension über dieses Buch kann nicht bis morgen warten.
Es lohnt sich auf jeden Fall, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen - besser zu spät als nie.

Wenn ich jetzt noch wüsste, ob Crispin, Cains Kollege, auch irgendwann noch sein Glück findet, dann wäre ich noch viel glücklicher.

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Apr. 30., 2017 01:38 pm Neuer Versuch

Lang lang ist's her, seitdem ich hier das letzte Mal gepostet habe. Das weiß ich selbst, aber es hatte seine Gründe. Der wichtigste war wohl einfach mein kaputter Laptop. Es war frustrierend, wenn mitten im Schreiben plötzlich der Monitor blau wurde und sich die Kiste neu gestartet hatte.
Letztendlich lag es wohl an einem Fehler in der Festplatte, der zum Glück nun behoben ist.


Desweiteren hatte ich zwar immer wieder Einfälle, etwas zu schreiben - aber war schlichtweg zu faul. Tja, sowas soll's geben.

Nun bin ich aber wieder da, in alter neuer Frische.
Und es gibt bereits einige Ideen, die ich endlich in die Tat umsetzen möchte.

Da ist zuerst meine neue Kategorie "Videospiele", mit der ich mich näher befassen möchte. Schließlich begleitet mich dieses Hobby ja nun bereits seit fast 28 Jahren.
Dann sind da die Bücher, die ich auch weiterhin lese - nur nicht mehr so regelmäßig wie noch vor einigen Jahren. Meine Vorliebe für Übernatürliches hat sich aber nie geändert. Und so werde ich bestimmt schon in Kürze über meine neueste Errungenschaft, den Roman "Engelslust" der deutschen Autorin, Inka Loreen Minden, wieder eine Rezension veröffentlichen. Je nachdem, wie spannend das Buch ist, sogar eher früher als später. Man versinkt ja gern in Büchern, wenn sie wirklich mitreißend sind.

Und dann ist da noch meine eigene Liebe zum Schreiben. Wie gern würde ich diese in die Tat umsetzen, weiß aber nur leider nicht wie. Da wartet der liebe Julien immer noch, endlich der Welt vorgestellt zu werden. Und auch wartet Kate darauf, nach so vielen Jahren von ihrem Liebsten gerettet zu werden, aber es gibt zumindest schon einen Epilog für diese Geschichte.
Außerdem habe ich hier noch Daniel aka Damien, der von dem Racheengel Devlin besessen ist und endlich seine Geschichte erzählen möchte. Aber es wird dauern, diese zu Papier zu bringen. So richtig verstehe ich diesen Mann immer noch nicht, und deshalb tue ich mich auch ziemlich schwer mit der Geschichte. Denn ich habe ab einem bestimmten Punkt leider immer noch keine Ahnung, in welche Richtung sich die Liebe zwischen ihm und Samantha entwickeln wird.

Warten wir mal ab, was die Zukunft so bringt. Ich sehe ihr jedenfalls freudig entgegen.
In diesem Sinne...

Aktuelle Stimmung: optimisticoptimistic

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Mär. 3., 2014 08:10 pm Karneval - Top oder Flop?

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier mal ein wenig über ein (für mich) nerviges Thema schreiben: Karneval.
Die einen lieben es, die anderen hassen es. Das ist gut. Denn hätten wir alle die gleiche Meinung, wo wären wir dann wohl heute?

Nun gut, hier geht es also um Karneval. Etwas, was in verschiedenen Teilen der Erde auf unterschiedliche Weise gefeiert wird.

Da hätten wir zuerst einmal Venedig. Einmal Karneval in Venedig, das wäre echt ein Wunschtraum von mir. So weit ich mich erinnern kann, findet er sogar zur selben Zeit wie der hiesige Straßenkarneval statt.

Tja, dann hätten wir den Karneval in Rio. Wohl sehr bekannt für die aufreizenden "Kostüme", tanzen doch die Damen sehr spärlich bekleidet auf den Festwagen und den Straßen zu fetzigen Sambarythmen und am Straßenrand lassen sich die Schaulustigen nicht selten animieren mitzutanzen. So jedenfalls stelle ich es mir vor - war ja noch nie dort.

Tja, und dann haben wir den Deutschen Karneval... reine Geldmacherei in meinen Augen. Die 5. Jahreszeit, wie sie hierzulande genannt wird, beginnt traditionell am 11.11. um 11:11 und endet am Aschermittwoch. Daraufhin folgt die 6wöchige Fastenzeit, die an Ostern endet. "Höhepunkt" des Deutschen Karnevals ist wohl das lange Wochenende von Altweiberdonnerstag (auch Weiberfastnacht genannt) bis zum Veilchendienstag, an dem sich sämtliche Menschen, egal ob groß oder klein, in die merkwürdigsten Kostüme werfen, laut gröhlend und saufend durch die Gegend laufen und meinen, sie wären auch nur ansatzweise witzig. Gerade in den Karnevalshochburgen, wie z.B. Köln, Düsseldorf und Mainz, wird besonders heftig "gefeiert".
Begleitet wird die "Narrenzeit" von nicht selten stattfindenden Sitzungen der Vereine - ob klein und privat oder groß und im TV. Am bekanntesten ist wohl bei jeder Sitzung der Elverrat oder aber die Funkenmariechen.
Na wie dem auch sei, die Zeit endet am Aschermittwoch. Und wie durch Zufall haben tatsächlich viele Leute einen inneren Schalter eingebaut und vergessen, dass man auch das restliche Jahr über lustig sein und Spaß haben kann.

Doch wie ist es nun mit dem Karneval? Ist es Top oder Flop? Und muss man unbedingt ein Karnevalsjeck sein, wenn man in einer Stadt, oder der Nähe einer solchen, wohnt, in der viel gefeiert wird?

Nun, das ist jedermanns persönliche Einstellung.
Ich für meinen Teil kann dem Treiben gar nichts abhaben.
Warum soll ich an ein paar Tagen im Jahr ausgelassen feiern, mich verkleiden und mir die Birne mit Alkohol zudröhnen? Ich brauche sowas nicht. Lachen kann ich das ganze Jahr über. Wenn ich trinken will, dann mache ich es auch, wann ICH es will. Und verkleiden? Nun, ich sage immer gern "Ich brauch mich nicht zu verkleiden, ich sehe auch so schon scheiße aus".

Und dann haben wir noch die Flut an Süßigkeiten, die traditionell bei den Umzügen von den Wagen geworfen und von den Kindern und Jugendlichen mit großer Freude (und Gier - manche verhalten sich, als gehöre ihnen alles) aufgesammelt werden. Warum?
Ich habe es bei meinen Kindern gesehen, dass die Augen größer waren als der Magen. Entweder man schmeißt große Mengen wieder weg - oder man hat über Monate riesige Vorräte an Bonbons und verliert so ganz den Überblick.

Tja und dann nicht zuletzt die Art, wie Schulen den Karneval zelebrieren. Es ist ja schön, dass sie jedes Jahr aufs Neue Elternbriefe rausgeben, in denen die Eltern aufgefordert werden, mit den Kindern darüber zu reden, dass Alkohol während der Karnevalsfeier in den Schulen verboten ist (als ob die das nicht selbst wüssten). Nein, viele Schulen haben auch noch eine Kostümpflicht. Und somit ist man als Elternteil gezwungen, jedes Jahr aufs Neue ein Kostüm für sein Kind zu kaufen, ob man will oder nicht. Denn nur Schminken ist zu wenig... und welches Kind hat im Wachstum schon länger als 2 Jahre die gleiche Kleidergröße, geschweige denn trägt mehr als 2 Jahre das gleiche Kostüm?

Deshalb bin ich persönlich der Meinung, Karneval ist überflüssig. Ich bin wirklich froh, wenn der ganze Kram endlich vorbei ist... bis es dann im nächsten Jahr wieder von vorn losgeht mit Alaaf, Helau, Halt Pohl oder was sie auch immer schreien...

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Feb. 16., 2013 11:27 am Mal ein paar Rezepte aus meinem Ernährungsplan

Natürlich konnte ich bisher nicht alles wirklich nachkochen. Manche Rezepte werde ich auch nicht weiter berücksichtigen, weil sie Dinge enthalten, die ich normalerweise nicht oder nur ungern esse - oder weil es sich einfach ekelhaft anhört.
Aber einige Rezepte konnte ich bisher nachkochen und muss dazu sagen: Bis auf eines haben mir (und auch den Kindern) alle geschmeckt. Werde sie zukünftig definitiv wieder einmal kochen.
Habe sie gekocht, unabhängig davon, ob sie als Mittagessen oder Abendessen angegeben waren. Das kann man sich, denke ich mal, auch ein wenig selbst aussuchen.
Die Portionen sind teilweise recht groß, aber ich bin auch immer sehr großzügig mit dem Gemüse. 200g sind bei mir nicht immer 200g, sondern auch mal 250 oder 300.


Überbackenes Putenbrustfilet
Zutaten:
1 Putenbrustfilet (ca. 125g)
Mozzarella (fettarm)
Tomaten
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Putenbrustfilet mit Salz und Pfeffer würzen und in wenig Olivenöl anbraten. In eine mit wenig Öl bestrichene Auflaufform geben und mit fettarmen Mozzarella- und Tomaten-Scheiben belegen und im Rohr so lange überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Dazu passt gedünstetes Gemüse der Saison.

Ein wenig abgeändert habe ich es dann doch, weil meine Tochter mitgegessen hat. Aber das Gemüse bekam nur eine leichte Soße. Resultat: Lecker.


Lauch-Kartoffel-Schnitten
Zutaten:
1 Stange Lauch
3 mehlige Kartoffeln
1 Ei

fettarmer Käse (entweder schon gerieben oder am Stück)
Salz, Pfeffer, frische Kräuter (alternativ TK), Olivenöl
(Reicht für mehrere Portionen): Lauch klein schneiden und in wenig Olivenöl andünsten. Kartoffeln weich kochen und anschließend zerdrücken, mit dem Lauch sowie dem Ei vermischen und mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern würzen. Die Masse auf einem mit Olivenöl bestrichenem Backblech glatt streichen. Anschließend in mehrere Schnitten schneiden und mit wenig geriebenem, fettarmem Käse bestreuen. Im Backofen bei 180 °C ca. 15 bis 20 Minuten backen. Dazu passt ein Kräuterdip

Wir haben den Kräuterdip weggelassen und stattdessen Ketchup auf den Tisch gestellt. Außerdem habe ich die Portionen ein wenig vergrößert, da wir zu dritt waren. Von der Konsistenz her sah es ein wenig aus wie Kartoffelpürree - und nach dem Backen schmeckte es ein wenig fade. Aber vielleicht habe ich auch einfach zu wenig gewürzt. Dennoch hat es allen geschmeckt.


Bandnudeln mit Gemüse
Zutaten:
80g Vollkornnudeln
200g Gemüse (z.B. Karotten, Brokkoli, Erbsen, Kohlrabi)
1 klein geschnittene Zwiebel
1 EL fettarmer Frischkäse
Olivenöl
Salz, Pfeffer, frische Kräuter (alternativ TK)

Vollkornnudeln bissfest kochen. Gemüse weich kochen. Anschließend klein geschnittene Zwiebel in wenig Olivenöl andünsten und das Gemüse kurz dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern würzen und mit fettarmem Frischkäse verfeinern. Über den Nudeln verteilen und genießen.

Habe ich gestern Mittag gemacht und ich hätte mich reinsetzen können. Habe allerdings ein wenig verändert, statt Bandnudeln habe ich Farfalle genommen. Und ich glaub, es waren 2 EL Frischkäse statt einer, weil ich auch mehr Gemüse als angegeben verwendet habe. Aber dennoch. Meine Tochter hatte ein wenig mit gegessen und hätte gern eine eigene Portion gehabt.

Rindfleischpfanne mit Babykarotten
Zutaten:
100g Rinderfilet
Lauchzwiebeln
1 klein gehackte Knoblauchzehe
150g Babykarotten
1 EL saure Sahne
Gewürze

Rinderfilet in Würfel schneiden. Lauchringe in wenig Olivenöl anrösten, gehackte Knoblauchzehe dazugeben und mit dem Rinderfilet anbraten, bis es durch ist. Parallel dazu Babykarotten weich kochen, zur Rindfleischpfanne geben und würzen. Mit saurer Sahne verfeinern. Dazu passt 1 Portion Vollkornreis.

Hier war die Abänderung, dass ich kein Rinderfilet genommen habe, sondern Rindersteak. Außerdem musste ich normalen Reis nehmen, keine Vollkornvariante, ansonsten hätte mein Sohn sich wahrscheinlich beschwert. Natürlich alles auf 3 Portionen raufgerechnet. Und ich muss sagen: Es hat allen echt geschmeckt.

Pellkartoffel mit Schinken-Quarkcreme
Zutaten:
2 mittelgroße Kartoffeln
150g Quark
1 EL saure Sahne (oder Rama Creme fine)
2 Scheiben Kochschinken
frische Kräuter (oder TK)

Kartoffeln sauber reinigen und anschließend mit der Schale gar kochen. Für die Schinken-Quarkcreme Quark mit saurer Sahne und frischen Kräutern verrühren, Schinken in Streifen schneiden, mit der Quarkcreme vermengen und diese über den Kartoffeln verteilen.

Das erste Rezept, was uns nicht gerade geschmeckt hat. Das lag aber an der Quarkcreme. Außerdem habe ich wohl ein wenig ZU große Kartoffeln genommen, denn mehr als 1 1/2 habe ich nicht geschafft. Die Creme schmeckte sehr fade, dennoch haben aber selbst meine Kinder aufgegessen. Vielleicht kann man noch ein wenig mehr würzen.

Hähnchen mit Gemüse
Zutaten:
1 Hähnchenbrustfilet
1 kleine Zwiebel
1 Handvoll Erbsen u. Mais
1 klein geschnittene Karotte
Gemüsebrühe
Olivenöl
frische Kräuter (oder TK)

Hähnchenbrustfilet in wenig Olivenöl anbraten. Parallel dazu Zwiebel in wenig Olivenöl glasig dünsten, Gemüse dazugeben, mit Gemüsebrühe aufgießen und weich köcheln lassen. Anschließend mit frischen Kräutern würzen und gemeinsam mit dem Hähnchen anrichten.

Gestern Abend für meine Tochter und mich gekocht, weil sich zwei Hähnchenbrustfilets in der Verpackung befanden. Mais habe ich keinen genommen, Erbsen gab es auch keine. Ich hatte stattdessen ein Päckchen TK-Gemüse für die Mikrowelle (Brokkoli, Blumenkohl, Karotten) und habe noch eine Tomate reingeschnitten. Außerdem habe ich noch einmal einen EL Frischkäse hinzugefügt. Dennoch hat es uns beiden echt super geschmeckt. Gern wieder.


Werde die Liste hier wahrscheinlich noch erweitern - oder einen neuen Post schreiben. Weiß noch nicht.
Wie gesagt, das hört sich manchmal echt wie ein Witz an, was die Menge betrifft - aber jede Portion sättigt ungemein und ist manchmal recht groß.

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Feb. 16., 2013 11:02 am Online-Fitnessstudio?

Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer zuerst Dinge ausprobiere, bevor ich sie be- bzw. verurteile. Gern auch komplett neue und verrückte Sachen, man will ja nichts verpassen im Leben.
So habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich im TV eine Werbung sah von einer Art Online-Fitnessstudio. Dort wurde angepriesen, man könne sich mit einer großen Auswahl an Kursen fit halten, abnehmen und auch noch Spaß dabei haben. Na wenn DAS nichts für mich ist.

Seit Jahren besitze ich bereits eine Wii und das Spiel "Wii Fit". Habe auch dort lange Zeit auf das Balance-Board und die Übungen vertraut. Das Problem war, dass man quasi dazu genötigt wurde, sich täglich zu wiegen. Und ich gehöre leider zu der Sorte Mensch, die ganz schnell ihre Motivation verlieren, sollte es auch nur einen einzigen Rückfall geben. Und so passierte es, dass ich das Balance Board eines Tages verbannte, als ich sah, dass ich meine mühsam verlorenen 5 kg wieder drauf hatte, obwohl ich doch gar nicht gesündigt habe.

Also gut, kommen wir also zu obigem Online-Studio zurück. Bekanntlich nehme ich mir jährlich vor, mich endlich mehr zu bewegen. So hatte ich doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, oder?
Dummerweise sah ich diese Werbung nur ein einziges Mal und konnte mich im Nachhinein nicht mehr an die Seite erinnern. Aber wofür gibt es Internet? Irgendwann fand ich sie dann auch. NewMoove - hörte sich komisch an. Aber von ulkigen Namen lasse ich mich ja nicht ablenken, gell?

Also registrierte ich mich auf der Seite - die erste Woche bekam man immerhin kostenlos und konnte alles ausprobieren. Da es Sonntagabend war, klickte ich den Registrierungslink erst am nächsten Morgen - man fängt bekanntlich am besten montags mit neuen Dingen an, nicht wahr?

Nach Einloggen durfte ich mir einen Trainer aussuchen - es standen mehrere zur Wahl. Aus Prinzip wähle ich keine Frauen. Ist so ein persönliches Ding. Auch bei "Wii Fit" hatte ich schon einen männlichen Trainer, da ich Komplimente lieber von Männern bekomme und glaube, als von Frauen. Ganz ehrlich, so etwas wie "Das hast du gut gemacht" hört sich aus dem Mund einer Frau ein wenig an wie "Naja, aber nicht gut genug. Selbst meine Oma kann das besser." So wählte ich also einen Trainer namens Kaj (kam mir recht sympathisch rüber) und startete mein Training. Fand auch gleich auf Anhieb einen Kurs, den ich früher im Fitnessstudio immer gern gemacht habe: Fatburner! 50 Minuten dauerte er und ich hatte von Anfang bis Ende Spaß. Das ist wohl das Wichtigste, oder? Auch kannte ich noch viele Schritte aus eben diesen alten Kursen, so dass ich einige Erklärungen gar nicht brauchte. Hin und wieder musste ich auch die Zähne zusammenbeißen, weil ich einfach an meine Grenzen stieß. Aber ich gab nicht auf. Vorteil hier war,dass ich niemanden hatte, der hinter oder neben mir stand und mich missgünstig ansah oder gar über mich lästerte. Schon einmal eine gute Sache. Denn das ist einer der Gründe, warum ich von dem erneuten Besuch eines "realen" Studios absehe. Der andere sind natürlich die horrenden Preise. Außerdem bin ich eher ein Gesellschaftsmensch - bisher habe ich mich immer erfolgreich vor Kursen gedrückt, weil ich niemanden hatte, der mich begleiten wollte.
Okay, am Ende der Stunde war ich total verschwitzt und mein Herz raste - aber ich war nicht außer Puste und fühlte mich richtig gut.

Am Dienstag kam dann ein Kurs dran, der schon vom Namen her interessant klang. "Bodyshape für Beginner". Allein, wie der Trainer die Übungen erklärte, war schon der Wahnsinn. Auch hier stieß ich mit der Zeit an meine Grenzen, gab aber niemals auf. Das kenne ich so gar nicht von mir. Mein Körper dankte es mir. Hatte die gesamte Woche über Muskelkater vom feinsten. Aber auch hier gönnte ich meinem Körper keine Ruhe. Schließlich wollte ich die Probewoche auskosten. Also schaute ich noch in weitere Kurse rein, die interessant klangen und sich teilweise ebenfalls zu meinen Favoriten entwickelten. Aber auch waren Kurse dabei, die ich kein zweites Mal machen wollte, weil sie entweder zu langweilig oder aber zu heftig waren.

Mittwochs bekam ich eine Email, dass die Leute eine Art Gewinnspiel veranstalteten. Man konnte ein Dreimonats-Abo gewinnen, incl. 8 Wochen des neuen Abnehmprogramms. Außerdem gab es noch eine Gymnastikmatte und ein paar 1 kg Hanteln kostenlos obendrauf (hatte ich eh schon hier). Man sollte nur schreiben, was man an sich besonders mag, was man am ehesten trainieren muss/möchte, sowie ein aktuelles "Vorher-Foto" beifügen. Gesagt, getan. Aber ich malte mir eh keine großen Chancen aus - es wurden ja schließlich nur 10 Tester gesucht. Umso erfreulicher war es, als ich dann am 1. Februar die Nachricht bekam, dass ich tatsächlich eine der 10 Tester war. Juchu, so wurde mir die Entscheidung abgenommen, was ich tun sollte, da ich definitiv verlängern wollte. Aber wie gesagt, nach einer kostenlose Probewoche musste man ja bezahlen. Und an ein Jahresabo wollte ich mich nicht wirklich binden (auch wenn sie gerade ein 6-Monats-Abo im Angebot hatten).

Nun bin ich fast mit der zweiten Woche des Programms durch, habe etliche Kurse hinter mir und seit heute Morgen begleitet mich auch wieder ein leichter Muskelkater. Aber ich habe immer noch Spaß daran. Ich fühle mich gut, weiß, dass ich mich fast jeden Tag bewege und schwitze (außer sonntags, da gönn ich mir eine Auszeit) und werde definitiv bis zum Ende der kommenden drei Monate auch am Ball bleiben. Was danach ist, wird sich noch herausstellen.
Leider konnte ich den Ernährungsplan nicht wirklich einhalten, da ich kurz vorher mit einem 6-Wochen-Muesli-Plan angefangen habe und diesen erst einmal durchziehen möchte. Außerdem kamen Karneval und auch die Wochenenden dazwischen, an denen meine Kinder zu Hause waren. Und da alle Rezepte ausschließlich für eine Person sind und ich manchmal echt zu faul bin, es für 3 umzurechnen, habe ich bisher nur ein paar der Rezepte nachgekocht (vier davon durften auch schon meine Kinder essen und waren sogar begeistert). Selbst mein Sohn, der eigentlich nichts anfasst, was mit Abnehmen zu tun hat, hat brav seinen Teller leer gegessen.

Aber ich habe alle Ernährungspläne auf meinem Rechner und werde sie mal nach Ostern genauestens nachkochen - als ob ich da aufgeben würde.

In meinem nächsten Post werde ich mal die Rezepte aufschreiben, die ich bisher gekocht und für gut befunden habe. Zu allererst, um sie nicht zu verlieren und immer wieder nachzukochen.

Drückt mir die Daumen, dass ich nicht schon wieder vorschnell aufgebe. Im März sollen neue Videos gedreht werden, somit auch neue Kurse. Und ich freu mich schon drauf, sie auszuprobieren.

Schönes Wochenende :)

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Jan. 15., 2013 08:41 am Antibiotika-Therapie... Tag 2 & 3

Tag 2
Sonntag, 13.01.2013

Bin morgens mit diesem ekelhaft bitteren Geschmack im Mund aufgewacht, welcher mich bereits am Vorabend schon nervte. Dieser Geschmack begleitete mich auch den gesamten Tag über - und nichts, weder Kaugummi noch Zähneputzen - half dagegen. Besonders schlimm wurde es kurz nach dem Essen.
Sodbrennen hatte ich ebenfalls.

Habe morgens meine Dosis Antibiotika genommen und eine Stunde später gefrühstückt. 
Gegen Nachmittag ließ das Sodbrennen langsam ein wenig nach und verschwand am Abend gänzlich. 
Ansonsten gibt es nichts zu verzeichnen.

Auch nach der Abenddosis tauchte, bis auf ein ekliges Gluckern im Bauch (und dem übertriebenen Hunger), keine weitere Komplikation auf, so dass ich irgendwann - erstmals frei von Sodbrennen - einschlafen konnte.



Tag 3
Montag, 14.01.2013
Bis auf den bitteren Geschmack (der mich seit Sonntag ständig begleitet), ging es mir erstaunlich gut. Okay, ich war müde - aber das hängt ja nicht mit den Medikamenten zusammen. Kein Sodbrennen, jedoch setzten meine Magenschmerzen wieder ein. Zwar nur schwach, aber sie sind halt nicht von der Hand zu weisen.
Habe um 9 Uhr die Morgendosis genommen, da ich doch schon recht starken Hunger hatte (was für mich morgens eher unnormal ist). 
Im weiteren Verlauf des Tages gab es keine Änderungen, bis auf einige leichte Kopfschmerzen (aber nicht stark genug, um Tabletten zu nehmen). Die Magenschmerzen klangen auch bis zur Nacht nicht ab, sie haben also quasi das Sodbrennen ersetzt. Ich werde das im Auge behalten müssen...
Um 17 Uhr nahm ich die Abenddosis und um 18 Uhr gab es dann Abendessen. Vom Hunger zwei Stunden später brauch ich nichts zu erwähnen, oder?


Momentan geht es mir gar nicht gut, allerdings habe ich keine Ahnung, ob es mit dem Medikament zusammenhängt, oder ob ich bloß krank werde. Bleibt abzuwarten.

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