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Träumen wird man wohl noch dürfen

Mai. 9., 2012 02:52 pm Ein Bild und seine Geschichte #2

Wieder mal ein schönes Bildchen geschossen, was unter die Rubrik "Bilder, die die Welt nicht braucht" oder aber "Kindheitserinnerungen" gehört. Anschauungsobjekt ist dieses hier: Hier handelt es sich um eine Kindheitserinnerung meinerseits - und bestimmt vieler anderer Wegberger. Wir nennen diesen Hügel liebevoll "Motte". Dieser Hügel befindet sich am Anfang eines kleinen Wäldchens (wie heißt der eigentlich... Beecker Wald kanns ja nicht sein), der sich von Wegberg bis Beeck zieht. Von diesem Bild aus links befindet sich die Ophover Mühle, ein beliebter Ort, um sich einmal den Magen richtig vollzuhauen - wenn man denn das Geld dafür hat. Außerdem finden Sportinteressierte auch in dieser Ecke einen Tennis- und den hiesigen Sportplatz. Hinter dem Hügel ist der Ophover Weiher, welcher meines Erachtens ziemlich vernachlässigt wird, bei dem Zeug, was sich dort auf der Wasseroberfläche befindet *bibber*. Enten, hin und wieder Schwäne und Ottern tummeln sich hier auch gern herum - hin und wieder auch mal eine Ratte, wenn man viel Glück hat. Dahinter zieht sich der Beeckbach, der seinen Ursprung in Beeck hat (woher wohl der Name des Baches kommt?) und plätschert so vor sich hin. Entlang des Baches gibt es übrigens einen tollen Weg, den ich immer gern zum Spazieren nutze - sollte er mal nicht überschwämmt oder von Bremsen besiedelt sein. Mir im Rücken befindet sich dann eher eine Feldlandschaft und dahinter der Grenzlandring. Okay, aber das zur Umgebung. Macht man sich die Mühe, die Motte zu erklimmen (ich übertreibe jetzt mal), findet man auf der Spitze eine kleine Feuerstelle (zumindest war das mal so) vor, die man bequem für ein kleines Lagerfeuerchen oder aber zum Abfackeln der umliegenden Pflanzen nutzen kann (nicht alles so ernst nehmen, bitte). Im Sommer ist dieser Ort ein beliebter Treffpunkt für die Wegberger Jugend, wird gern als Zeltplatz missbraucht oder auch treffen sich hier gern hiesige Hundebesitzer. Nach starkem Regenfall sollte man allerdings die Umgebung meiden - da sie mehr an einen Sumpf erinnert *seufz*. Als ich noch ein Kind war - lang ists her - hatten wir mal einen extremen Winter, in dem es wirklich mal über längere Zeit geschneit hat. Und - oh Wunder - der Schnee blieb sogar liegen! Also nahm ich mir meinen Schlitten und erprobte die umliegenden "Berge", um DEN Ort zu finden, an dem sich prima Schlittenfahren lässt. Ich endete genau hier - an der Motte. Und ich muss sagen: Es war heftig! Nicht etwa die Bäume waren die, die einem bei der Abfahrt in die Quere kamen, sondern er war doch für Wegberger Verhältnisse recht steil  und vor allen Dingen mit nicht wenigen Hubbeln bestückt. Aber es machte Spaß! Alles in allem ist es tatsächlich eine Art "Sehenswürdigkeit" von Wegberg, von denen es hier - außer Mühlen - nicht gerade viele gibt. Denk ich mir jedenfalls...

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Mai. 6., 2012 06:19 pm Ein Bild und seine Geschichte

Objekt der Begierde ist dieses Foto:


Was ist also genau passiert?
Am gestrigen Samstag begab ich mich, gemeinsam mit meiner Tochter, zu einem "Supernatural-und-Baileys-Abend" bei meiner Schwester. Sie hatte uns beide mehr oder weniger eingeladen - naja eigentlich nicht mehr oder weniger. Aber auch egal. Da unsere beiden Töchter sich - zumindest meistens - recht gut verstehen (so lange keine Bratwürstchen, Luftschlagen oder Miis dazwischen funken), fand Gina die Idee auch ganz große Klasse (wir am Ende denk ich mal nicht mehr so wirklich, denn Töchter können recht nervig sein).

Drei Folgen "Supernatural", eine Flasche Baileys, eine Tüte Flips und ne menge Gelächter später wollten wir eigentlich mal nachschauen, was die Kinder denn so machten - es war verdächtig ruhig geworden. Meine Schwester kam ziemlich amüsiert zurück und meinte "Sie schlafen". Dies ließ ich mir nicht zweimal sagen, machte mein Handy an und begab mich ins Kinderzimmer.
Dort entstand dann obiges Bild.
Die mit dem roten Oberteil ist im übrigen Gina. Sind sie nicht süß? Wie ein Ehepaar *grins*.

Nun, aufgrund dessen musste leider ein Taxi gerufen werden. Wäre ich allein, hätte ich mich auch noch um kurz vor Mitternacht durch halb Wegberg zu Fuß aufgemacht. Da kenn ich keine Skrupel ;)

Einen Kater haben wir übrigens nicht, aber ich konnte endlich nach langer Zeit wieder sehr gut einschlafen. 
Gern wieder, Schwesterherz - mal sehen, die 8. Staffel steht ja bereits in den Startlöchern und unser Vorrat an Baileys wird auch schneller als gedacht aufgestockt :D
Mal sehen, welches Foto wir dann analysieren.

Einen schönen Rest-Sonntag noch.

Current Location: Germany, Wegberg
Aktuelle Stimmung: amusedamused

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Apr. 27., 2012 06:29 pm Sorgerecht? Aufenthaltsbestimmungsrecht? Ich dreh noch durch!

Zwei Jahre lang ist es nun fast schon her, seit ich von meinem dämlichen Ex von Heinz geschieden wurde. Aber wer mich kennt, der weiß, dass eine Scheidung nicht gleich Sorglosigkeit bedeutet. Vonwegen. Gewisse Probleme haben damit erst begonnen. An ein einigermaßen friedliches Leben mit meinen Kindern ist nun wirklich nicht zu denken.

So haben wir z.B. das Thema Sorgerecht. Bei der Scheidung habe ich das alleinige beantragt, jedoch nicht bekommen. Trotz seiner Untätigkeit und diverser anderer Vorfälle hatte er es damals geschafft, das Gericht, das Jugendamt und auch zumindest meine Tochter auf seine Seite zu bekommen und von seiner "Unschuld" zu überzeugen. Und ich bekam lediglich die alleinige Verfügung in Teilbereichen (Finanzen, Gesundheit, Schule). Jedoch kam von ihm damals das Versprechen, ich würde sofort seine Unterschrift bekommen, sollte ich z.B. Ausweise oder Reisepässe für die Kinder brauchen. War wohl ein Versprecher... denn als es so weit war und ich ihn auf die Unterschrift ansprach, weigerte er sich hartnäckig. Begründungen?
1. Ich würde ihm angeblich den Umgang mit den Kindern verweigern. Was ich niemals getan habe und auch nie tun würde. Sie wollten ganz einfach nicht mehr zu ihm. Ich verweigerte ihm lediglich die Chance, die beiden über Nacht bei sich zu lassen, da er sie (trotz Vereinbarung mit Jugendamt) niemals persönlich nach Hause brachte. Dies hatte ihm aber schon gereicht, gleich alles in die falsche Richtung zu ziehen und mal gleich ein "Sie lässt mich die Kinder nicht sehen" draus zu machen.
2. Ich würde auswandern wollen. Na klar... Selbstverständlich hatte ich schon fast mein halbes Leben lang gesagt, dass ich irgendwann einmal aus Deutschland weg wolle. Die Betonung liegt hier auf irgendwann (evtl. früher als ich bisher dachte). Aber er machte gleich das Gerücht daraus, dass dies der Grund für die Beantragung der Reisepässe für die Kinder wäre. Ach wirklich? Schon einmal daran gedacht, dass die Kinder einfach nur wegfahren wollten und einen Identitätsnachweis brauchten?
3. Ich habe einen Amerikaner kennengelernt... na und? Er habe mich gebeten, mit den Kindern nach Amerika zu ziehen. Na klar doch... also so vernünftig sind wir dann doch schon. Als ob ich mein Leben und das der Kinder mal so eben aufgeben und auf eine unsichere Schiene lenken würde für jemanden, den ich nicht einmal ein Jahr kenne. Aber klar, was Heinz denkt, ist ja schon immer die Wahrheit gewesen *seufz*.

Es kam, wie es kommen musste: Ich ging zu meiner Anwältin und versuchte, die Unterschrift für die Reisepässe auf diese Weise zu bekommen. Alleiniges Sorgerecht ist nicht drin. Warum nicht? Genau, weil ich ja die Vollmachten habe :/ Nachdem er sich weiterhin hartnäckig weigerte, beantragten wir also die gerichtliche Entscheidung. Termin war übrigens auf heute angesetzt.
Und was passierte?

Uuuuh ein Wunder! An meinem Geburtstag (musste er mir den Tag so verderben?) rief er mich an und meinte, er habe dies ja nie gewollt und wäre ja schon länger bereit gewesen, mir die Unterschriften zu geben. Er habe ja dreimal versucht, etwas hierher zu schicken, aber es sei immer wieder zurück gekommen mit dem Vermerk "Annahme verweigert". Als ob ich so etwas jemals machen würde... bin doch viel zu neugierig dafür. Außerdem habe er ja immer wieder versucht anzurufen... nur dumm, dass hier nie ein Anruf durchkam *wunder*. Achnee, ich habe ja angeblich immer wieder aufgelegt. Na klar, ausgerechnet ich. Neugier und so. Meine Vermutung: Er hatte einfach nur Torschusspanik bekommen. Hatte gemerkt, dass er keine Chance mit seiner Erpressung (sie bekommt die Unterschrift erst, wenn ich die Kinder wieder regelmäßig sehen kann) hatte. Also passierte das Wunder und am kommenden Montag tauchte er hier auf. Natürlich um 11:55 (12:00 war Geschäftsschluss beim Bürgerbüro). Ich bekam endlich die lang ersehnten Unterschriften, die Reisepässe liegen nun seit Montag hier. Der Termin vor Gericht wurde übrigens nun wieder abgesagt. Sache habe sich ja erledigt.

Seither ist einiges passiert. Gina ist eingeknickt und war über Ostern wieder bei ihm. Und natürlich hielt er sich mal wieder nicht an die Zeiten. Kai möchte gar nicht mehr zu ihm (verständlich). Und er hatte nun eingeräumt, er würde die Kinder nicht mehr gegen ihren Willen zu sich holen. Sie sollen sich von selbst melden (seither haben sie sich übrigens dementsprechend nicht mehr geäußert). 
Tja, aber was musste ich nun feststellen, als ich die Reisepässe abholte? Ich habe den Ausweis für Gina im letzten Jahr nur durch Glück bekommen (Kai muss für seinen also bis zum nächsten Jahr warten, da er dann 16 wird). Denn eigentlich wäre dies gar nicht möglich gewesen, da ich kein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder habe. Heißt, ich darf ihn nun bei jedem Umzug fragen und auf seine Güte hoffen, damit ich überhaupt die Stadt verlassen darf. Ist das fair?
Nehmen wir nun einmal an, ich bekomme jetzt DEN Job in... sagen wir mal... Berlin. Und ich sage ihm dies und er sagt "Nö, dann kann ich ja die Kinder nicht mehr sehen." Supi - Job nicht bekommen und er hat natürlich seinen Willen.

Oder ich möchte mit meinem "Ami" zusammenziehen - in die, sagen wir mal, Schweiz. Und Heinz sagt "Nö, will ich nicht" - dann habe ich die Arschkarte gezogen, weil Ex mich vollkommen in der Hand hat? Super, das sind echt tolle Aussichten.
Und da haben wir es mal wieder. Er hat dank der neuen Gesetze alles Recht der Welt und ich muss auf seine Güte hoffen, habe kein Privatleben mehr, da er sich eh nicht kümmert und muss ihm auch noch genauestens sagen, warum ich wohin möchte.

Er lacht sich bestimmt ins Fäustchen, weil er dies genau weiß. Und schon geht dieser Punkt an ihn. Toll! Ich dachte, durch die Unterschrift für die Reisepässe habe ich das bekommen, was ich wollte und der ganze Mist wäre nun endlich vorbei. Aber ich bin dennoch auf ihn angewiesen, so lange, bis die Kinder erwachsen sind. 

Also schrieb ich meine Anwältin an, die mir sagte, dass derzeit kein rechtlicher Grund für das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht bestünde. Sobald ich aber umziehen würde und er sich weigert, würde sie handeln. Na, wenn das mal dann nicht zu spät ist :/
Klar, kommt der Idiot Montag hierher (oder auch nicht), weil ich darüber mit ihm reden möchte. Es soll ja nachher nicht heißen, ich hätte zuerst gehandelt, statt vorher mit ihm zu reden. Aber ich weiß eh schon, dass das Gespräch nichts bringen wird.
Denn er genießt es, dass ich von ihm abhängig bin. Ob die Kinder nun zu ihm wollen oder nicht - wenn er es nicht will, werde ich meine Zukunft niemals selbst bestimmen können.

Danke Deutschland! Tolle Gesetzesänderungen habt ihr da hinbekommen. Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln.

Ich bin so mit den Nerven am Ende, kann einfach nicht mehr. Warum kann der ganze Kram nicht endlich aufhören? Warum ist es mir vergönnt, einfach mal ein vernünftiges Leben zu führen? Bin ich nicht schon gequält genug?



Current Location: Germany, Wegberg
Aktuelle Stimmung: depresseddepressed

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Apr. 27., 2012 06:01 pm Einfach mal ansehen und wirken lassen

Habe heute ein tolles Bild auf Facebook gefunden, gepostet von der bekannten Autorin der "Dark Hunter" Romane (u.a.), Sherrilyn Kenyon.
Es ist sehr aussagekräftig und eine Erklärung ist hier absolut unnötig.
In meinem Fall kommt diese Aussage leider etwas zu spät...


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Jan. 19., 2012 01:34 pm Da war doch was mit gewissen Vorsätzen...

Menschenskinder, da ist das Jahr bereits gute drei Wochen jung und die olle vergessliche Sandra hat mal wieder nichts gepostet. Beim Durchsehen der letztjährigen Einträge fiel mir auf, dass es ja noch etwas nachzuholen gibt. Wie war das gleich mit den jährlichen Vorsätzen (die ja bekanntlich dafür da sind, sie eh nicht einzuhalten)? Ja, auch an mir gingen sie nicht vorbei und deshalb sind sie hier noch einmal zur Erinnerung:

- Weiter abnehmen!
- Schokoladensucht weiterhin bekämpfen!
- einen Job finden
- Mann? Ja oder Nein?
- Endlich Ruhe vor gewissen Personen bekommen
- Mir einen langjährigen Wunsch erfüllen!
- Fitness steigern!

- mein Buch zuende schreiben!


Lasst und mal schauen, ob und was ich davon umsetzen konnte...

1. Weiter abnehmen
Nun gut, ob es dort Neuigkeiten gibt, weiß ich wirklich nicht. Irgendwann im letzten Jahr hatte ich einen kleinen Rückfall und traue mich seither nicht mehr auf die Waage. Allerdings weiß ich, dass ich bereits wieder eine Nummer kleiner einkaufen durfte, und wenns auch nur bestimmte Damenoberbekleidungen betrifft. Meine Jeans zwicken jedenfalls nicht, zugenommen habe ich also somit keinesfalls.
Allerdings nervt es mich, dass sich mein Essverhalten dahingehend verschlechtert hat, dass ich teilweise am Tag nur noch einmal esse oder - ganz wie die Mutter - nach dem Essen ins Bad renne... das muss ich dringend ändern. Hoffen wir, ich schaff das ohne medizinische Hilfe.
Fazit: Ich würde sagen, teilweise geschafft!

2. Schokoladensucht weiterhin bekämpfen.
Großes LOL.
Bis Ostern klappte es prima, ich habe es tatsächlich geschafft, auf Schokolade jeglicher Art, sei es Schokopudding, Kakao oder auch nur das Kakao-Schokokrissel-Pulver auf dem Cappuccino beim hiesigen Bäcker, zu verzichten. Und ich fühlte mich wohl dabei. Vermisst habe ich nicht wirklich etwas. Aber ganz verzichten konnte ich dennoch seit Ostern nicht. Es ist aber insofern anzumerken, dass es sich in Grenzen hält. Ich kaufe sie nicht oft, und wenn wir nichts hier haben, brauch ich es auch nicht. Manchmal schmeckt mir das Zeug auch gar nicht. Gutes Zeichen? Aber ich bleibe am Ball, so richtig zufrieden bin ich immer noch nicht.
Fazit: Teilweise geschafft!

3. Einen Job finden.
Joa also sagen wir mal so: Kurz davor war ich schon einige Male. Aber es hagelt auch weiterhin nur Absagen oder aber es kommt gar nichts. Selbst die Weiterbildung hat nichts - rein gar nichts - gebracht. Mein Dozent meinte, ich solle doch vielleicht mal bei diversen Zeitungsverlagen anfragen, ob ich nicht als freie Journalistin anfangen könnte... da ich ja so gern schreibe. Umgesetzt habe ich dies aber nicht - aus Angst, auch hier wieder total zu versagen. Ich drehe mich also quasi im Kreis und suche immer noch weiter nach einem Ausweg *seufz*. Hoffen wir, es klappt endlich in diesem Jahr. Wenn sogar solch dumme Leutchens wie die Freundin meines Exmannes Vorstellungsgespräche bekommen, dann sollte es doch noch Hoffnung am Horizont geben, oder?
Fazit: Leider nicht geschafft!

4. Mann? Ja oder nein?
Die Antwort ist seit Ende Mai eindeutig Ja!
Auch wenn jetzt gewisse Leute wieder mit ihren Augen rollen, weiß ich dennoch wohl am besten, was ich habe und wie ich mein Leben zu leben habe. Da lasse ich mir von Außenstehenden sicherlich nichts anderweitiges einreden. Entweder sie akzeptieren und unterstützen es bzw. mich - oder sie lassen es halt bleiben. Ansonsten gilt: Ihr werdet schon sehen! Das Ganze ist kein Spiel, das war es von Anfang an nicht. Und nur, weil er jünger ist und - es scheint mein Schicksal zu sein - mal wieder nicht aus Deutschland kommt, kann es doch trotzdem funktionieren. Naja wie schon gesagt, ich bin glücklicherweise niemandem Rechenschaft schuldig. Ich bin immer noch ich - und das kann selbst er nicht ändern. Auch wenn ich ihn manchmal um den Verstand bringe mit meiner Dickköpfigkeit und er das am liebsten an mir geändert haben würde. Aber da habe ich klipp und klar meine Grenzen (mit den Worten einer gewissen Analphabetin auch Grätzen genannt) aufgezeigt: Entweder du akzeptierst mich, wie ich bin - oder du wirst auf ewig ein Problem haben. Lediglich der von Mutter geerbte Pessimismus ist eine Sache, an der man arbeiten kann. Aber das geht halt nur gemeinsam, wenn er mir dann auch mal beweist, dass er wirklich nicht ist wie "die anderen" und wirklich seinen süßen Hintern hierher bewegt ;). Also dreh mal bitte einer die Zeit vor bis Juli, menno... Warten war noch nie meine Stärke und ich bin jetzt schon geduldiger, als ich je zuvor war. Man sollte es einfach nur nicht überstrapazieren.
Und ja, wir sind bereits durch mehrere "Problemzeiten" gegangen - z.B. als sein Bruder starb und ich halt gern mehr getan hätte als hier zu sitzen und zu jammern, DASS ich nichts tun konnte... und leider ist er seither nicht mehr derselbe, was ich bereits schmerzlich zu spüren bekommen habe. Denn eigentlich bin ich diejenige, die gern mal aus der Haut fährt - und er immer derjenige war, der einen Streit beendet hat, bevor er richtig begann. Aber momentan klappt das nicht mehr so gut, ich hoffe, er wird bald wieder wie früher - ich wünsche es mir. Irgendwann werde ich auch mal mehr von ihm schreiben, aber ich warte noch auf eine bestimmte Sache, bevor ich das tue. Also hoffen wir, dass es alles gut ausgeht - so, wie ich es mir wünsche (bzw. wie er es auch immer ankündigt) und meiner Meinung nach auch verdient habe. Und dass so einige Personen (ich möchte keine Namen nennen, gell, Kirsten? Oooops...) gewisse Vorurteile einfach mal Vorurteile sein lassen.
Fazit: Kann man hier überhaupt sagen Geschafft? Ich habe mir ja nichts vorgenommen :)
Weiter im Text.

5. Endlich Ruhe vor gewissen Personen bekommen.
Na das war ja mal was für die Katz. Es ist sogar noch viel schlimmer geworden. Seit letztem August waren die Kinder nicht mehr bei ihm und inzwischen möchte sogar meine Tochter nicht mehr. Außerdem weigert er sich, mir seine Unterschrift zu geben, um den Kindern Reisepässe zu besorgen. Begründung? Ich wolle ja in die USA auswandern, mein "Ami"-Partner wolle das ja so *seufz*. Die ganze Sache läuft inzwischen über meine Anwältin und wird zu 95% vor Gericht enden. Und da er ja nun im Sommer seine "Perle" heiraten möchte, werde ich auch vor ihr keine Ruhe haben. Schade eigentlich.
Fazit: Failed! Aber sowas von nicht geschafft!

6. Mir einen langjährigen Wunsch erfüllen.
Was die Reise angeht: Ob es in diesem Jahr klappt, weiß ich nicht. Sollte eigentlich zwischen Weihnachten und Silvester Besuch haben... mal schauen, was er dazu sagt. Aber 2011 klappte es jedenfalls nicht. Aber einen anderen langjährigen Wunsch habe ich mir erfüllt: Ich habe seit November ein Tattoo!!!
Fazit: Im Grunde geschafft, denn das Tattoo war ein langjähriger Wunsch!

7. Fitness steigern.
Nun, ähm. Jein. Ich mache etwa seit Juli jeden Abend spezielle Übungen - zumindest habe ich sie bis November gemacht, seither lasse ich es leider etwas schleifen. Aber vor gut ner Woche hab ich wieder angefangen, mich wieder regelmäßiger zu quälen. Es bleibt abzuwarten, wie es weitergeht.
Fazit: Teilweise geschafft!

8. Mein Buch zuende schreiben.
Jawoll! Endlich mal eine Sache, die geklappt hat. Mein erster Teil des Julien-Romanes ist bereits seit April 2011 beendet. Und ich warte im Grunde nur auf meine Muse, die mir hilft, ein paar Ideen für den zweiten Teil zu bekommen. Ein Happy End wird es wohl wahrscheinlich nicht geben, da bin ich mir aber noch nicht sicher. Jedenfalls hat mein armer Vampir es wirklich schwer (dessen Beschreibung passt übrigend perfekt zu meinem Anthony, wenngleich dieser auch nicht in einem Footballverein spielt und demnach nicht so muskulös ist *grins* - aber interessant, wie genau ich Julien beschrieben habe... und wie genau die beiden sich doch gleichen). Zuerst verliert er seine langjährige Liebe durch einen Vampir, dann braucht er Jahre, um überhaupt wieder Vertrauen zu einer anderen Frau zu finden - und dann, als er sich ihr endlich hingibt, verliert er diese auch noch... an denselben Vampir. Mensch, der Ärmste. Das Einzige, was mich stört ist: Was kann ich jetzt mit meinem fertigen Buch machen? Wie kann ich es veröffentlichen? Falls jemand eine Idee hat, nur her damit.
Ein zweites Buch hatte ich gleich danach begonnen, aber bei Kapitel 5 bin ich hängen geblieben. Leider.
Also Fazit: Geschafft!



So, und da wir gerade von Vorsätzen sprechen, so habe ich auch für dieses Jahr einige.

- Zuerst einmal möchte ich natürlich weiter an meinem Gewicht arbeiten - so eine Kleidergröße weniger sollte in diesem Jahr drin sein. Es kann nicht angehen, dass ich mich bei jedem kleinsten Rückschlag hängen lasse und in alte Gewohnheiten zurückfalle. Natürlich klappt es gemeinsam immer besser als allein... aber was soll ich machen? Falls sich jemand bereit erklärt, mir den berühmten Tritt in den Hintern zu verpassen, wenn ich mal wieder schwach werde, kann er sich gern bei mir melden und wir werden alles weitere besprechen.

- Dann wäre da die Sache mit meinem Idioten von Ex. Ich möchte das Ganze endlich zum Abschluss bringen. Möchte, dass ihm endlich mal seine Grenzen aufgezeigt werden, damit meine Kinder und ich in Ruhe leben können - ohne ständig seine Drohungen und leeren Versprechungen ertragen zu müssen. Merkwürdig, dass Gina und Kai seit September plötzlich regelmäßig bessere Noten mit nach Hause bringen, oder? Seit sie nicht mehr bei ihm übernachten müssen...

- Die Sache mit der Fitness benötigt auch noch etwas Aufmerksamkeit. Ich möchte speziell in diesem Sommer meine täglichen Spaziergänge wieder aufnehmen. Ob allein, mit meiner Schwester oder gar mit Anthony. Ansonsten ist auch hier das Durchhaltevermögen dringendst zu verstärken.

- Die Jobsuche muss auch langsam ein Ende haben. Es ist frustrierend, ständig Absagen zu bekommen. Irgendwann vergeht einem echt die Lust und man wird demotiviert. 

- Die Sache mit der Liebe sollte mal den nächsten Schritt erreichen. Ich hoffe wirklich, dass ich wenigstens dieses Mal nicht wieder auf leere Versprechungen reinfalle, sondern dass man mir auch wirklich beweist, dass man auch wirklich ernst meint, was man mir immer wieder sagt. Wenigstens muss ich dieses Mal nicht ständig hören "Ich weiß es nicht" oder "little by little" - arrrrgh wie ich das hasse. Er hat gleich von Anfang an gesagt, er könne nichts versprechen, was er nicht wirklich halten kann. Aber wenn er etwas verspricht, dann könne ich mich auf ihn verlassen. Na hoffentlich, ich nehme solche Dinge sehr ernst. Ich habe es meiner Meinung nach wirklich verdient.

- Und last but not least... nachdem ich im letzten Jahr gemerkt habe, dass ich wieder etwas unruhiger werde und mich zu oft aufrege - was dazu geführt hat, dass ich beinahe wieder krank wurde - muss ich dringend ein wenig an mir arbeiten. Keine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen soll. Aber ich gebe mein Bestes und bin auch hier für jegliche Vorschläge offen.


Fassen wir also noch einmal zusammen, woran ich in diesem Jahr arbeiten möchte.
- Das leidige Thema Gewicht. Eine Kleidergröße weniger ist geplant!
- Endlich die Unterschrift vom Idioten bekommen und evtl. endlich das alleinige Sorgerecht!
- Fitness steigern - weg mit dem inneren Schweinehund!
- Wo ist der Job, wenn man ihn braucht? Irgendwann muss ich doch mal Glück haben!
- AJ, hau rein. Ich möchte nicht schon wieder dem Falschen vertraut haben. Zeig mir bitte, dass du auch wirklich ernst meinst, was du versprichst!
- Irgendwie wieder ruhiger werden!


Ich würde gern zumindest 4 von den 6 Dingen schaffen - am liebsten allerdings alle 6 (wobei mir im Grunde Punkt 5 am wichtigsten wäre... aber eigentlich bin ich nicht egoistisch und deshalb sage ich: Alle sind mir gleich wichtig!).

Drückt mir die Daumen.

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Dez. 29., 2011 02:45 pm Der Idiot aus dem alten Leben

Wie versprochen schreibe ich heute noch etwas über meinen Exmann, oder anders genannt "den Idioten". So eine Scheidung mag zwar eine Ehe beenden, aber manche Dinge beginnen erst danach. So auch bei mir. Das Thema "Erzeuger" zieht sich bei mir durchs Leben wie ein roter Faden. Und ich würde mir nichts mehr wünschen, als den ganzen Mist endlich mal zu beenden. Aber warum friedlich sein eigenes Leben leben, wenn es doch so viel besser ist, es dem anderen schwer zu machen?
Von seiner Tussi möchte ich jetzt nicht schreiben, sie hat noch nicht einmal eine Erwähnung verdient (oder vielleicht bekommt sie doch ihren Eintrag? Ach weiß noch nicht)

So ist es z.B. geschehen, dass der Kindsvater seinen eigenen Sohn dazu verdonnert, bei den Umzügen seiner Freunde zu helfen - ob dieser möchte oder nicht. Oder dass er einfach mal bei Nicht-gehorchen eine geknallt bekommt, bzw. im Kinderzimmer eingesperrt wird mit den Worten "Hier bleibst du drin, bis du aufgeräumt hast - ohne Essen". Spricht man ihn darauf an, ist er natürlich immer unschuldig, dann fallen solche Sätze wie "Du kennst doch die Kinder, sie spielen uns gern gegeneinander aus." Aber mal ganz ehrlich. Auf wen würde eine Mutter eher hören? Auf die eigenen Kinder, auch wenn sie vielleicht mal ein wenig übertreiben? Oder doch eher auf den Exmacker, von dem sowieso schon bekannt ist, dass er das Blaue vom Himmel runterlügt, nur um gut dazustehen? Ich denke, darüber muss man nicht mit mir diskutieren.

Wenn der eigene Sohn seinen Erzeuger (sorry, ich nenne ihn nicht mehr "Vater", denn die Bezeichnung hat er nicht verdient) besucht und dann auf den Halbbruder aufpassen muss, während die anderen ins Kino oder einkaufen gehen. Ist das denn Sinn und Zweck eines Besuchs? Oder die vereinbarten "Vater-Sohn-Tage", die bis heute nicht ein einziges Mal stattgefunden haben. Kai ist alles andere als begeistert davon und ich kann bestens verstehen, warum er nicht mehr nach Gladbach möchte. 
Die Kinder werden zum Arbeiten und Aufräumen verdonnert, müssen die Wohnung säubern, müssen sich nachts die nicht gerade jugendfreien Geräusche aus dem Schlafzimmer anhören, müssen gemeinsam auf der Couch schlafen (hallo? Eine zehn- und ein vierzehnjähriger?)

Die Härte kam dann allerdings im Sommer. Nachdem wir uns darüber einig waren, dass ich meiner Tochter das Fahrradfahren beibringe, aber er ihr bitte eines kauft, bekam sie dann endlich (zwei Wochen NACH der Fahrradprüfung) einen fahrbaren Untersatz. Fahrrad kann man das Ding nicht nennen, es war alles andere als verkehrstüchtig. Und darauf fahren konnte Gina auch nicht. (Anm. Inzwischen kann sie es, hatte auch bereits ein Fahrrad, welches ihr aber gestohlen wurde)
Natürlich dachte ER, seine Aufgabe sei ja nun damit erledigt.

Dann fuhren die Kinder zu ihm in den den Sommerferien, wodurch sie das hiesige Ferienprogramm verpassten. Aber auf ein Verschieben der Besuchszeiten ließ er sich ja nicht ein, da er ja bereits "alles geplant hätte". Nun gut, begeistert war zumindest Kai nicht. Keine vier Tage später klingelte das Telefon. "Kannst du die Gina bitte abholen? Sie heult hier nur herum und ich komm einfach nicht mehr mit ihr klar." Tja, in diesem Moment war ich richtig schadenfroh und habe gleiches mit gleichem vergolten. "Nö, ich hab schon alles verplant für die nächsten zwei Wochen." Stimmte zwar nicht, aber ist es denn Sinn der Sache, die Kinder einfach wieder abzuschieben, nur weil man mit ihnen nicht klarkommt? Ich denke nicht. Achso, sollte ich erwähnen, dass die "verplante Zeit" aus insgesamt einem Zoobesuch, einmal Schwimmen und haufenweise Fernsehgucken bestand? Das hätten sie auch hier machen können.
Naja, sie kamen dann Mitte August wieder nach Hause und einige Tage später klingelte das Telefon und es fiel der Satz "Ich kann die Kinder erst einmal nicht mehr nehmen, weil ich kein Geld habe." Und? Mein Problem? Ja, sollte es seiner Meinung nach wohl sein - denn er wollte tatsächlich ein Kostgeld von 7€ pro Kind/Tag von mir haben. Stünde ihm zu! 
Dass ich das ganze nicht auf mir hab sitzenlassen, ist ja wohl klar. 

Somit wurden dann die Kinder nicht geholt, den ganzen September lang nicht. Und ich musste wohl oder übel die Pläne über Bord werfen, im nächsten Jahr zur Asylum Europe 3 zu fahren. Meine Freundin Sabrina war natürlich nicht begeistert - ich wars ja auch nicht. Außerdem stand dann noch das Konzert im Oktober an. Als ich ihn darauf angesprochen hatte und meinte "Hauptsache, du kannst sie am 7. Oktober nehmen", meinte er nur "Weiß ich jetzt noch nicht." So, gesagt getan. Also plante ich anderweitig und beschloss, die beiden für ein paar Stunden allein zu lassen. Alt genug sind sie jedenfalls. Außerdem wohnen die Großeltern nur einige Straßen weiter.
Selbstverständlich meldete er sich... drei Tage vorher mit den Worten "Ich nehm die Kinder am Freitag." Natürlich habe ich mich gesträubt, wodurch eines zum anderen führte und ich ihm klipp und klar sagte, solang er sich nicht an die Vereinbarungen hält, bekommt er die Kinder auch nicht mehr mit zu sich nach Hause. Ein entrüstetes Fluchen erklang und er legte auf. 

Ich mein, bin ich so im Unrecht? Er hat mir seit seinem Umzug im Juni seine Adresse nicht gegeben. Bei seinem letzten Umzug erfuhr ich sie auch nur durch den Brief seines Anwaltes. Auf seine Frage hin, warum ich die Adresse bräuchte, meinte ich, es sei nur fair - was wenn irgendetwas passiert? "Ja, dann kannst du ja anrufen und wir machen einen Treffpunkt aus." Nö! Nicht mit mir! Ich habe ihm gesagt, er kann die Kinder jederzeit sehen, indem er hierher kommt - aber übernachten werden sie nicht mehr bei ihm. Wollen sie auch gar nicht mehr, um mal ehrlich zu sein.

Einige Wochen später stand eine Fahrt in die Niederlande an - wozu beide Kinder einen Personalausweis mitnehmen sollten. Nur zur Sicherheit. Verständlich. Nun, beide hatten Kinder-Reisepässe, der von Gina war aber abgelaufen. Und was braucht man für neue Pässe? Richtig! Die Unterschrift beider Eltern - oder zumindest eine Einverständniserklärung. Ich also ein Schriftstück aufgesetzt und es seiner Mutter gegeben zwecks Weiterleitung. Mir hatte man ja schließlich bereits mehrfach angedroht, jeglichen Schriftverkehr zurückzusenden - ungelesen.
Keine zwei Tage später klingelte das Telefon "Wozu brauchst du die Unterschrift?" Und dann fiel tatsächlich folgende Äußerung "Solang ich meine Kinder nicht mehr bekomme, bekommst du auch keine Unterschrift. Tschüss"

Dass die ganze Sache inzwischen anwaltlich geregelt wird, ist ja wohl klar, oder? Sowas lass ich doch nicht auf mir sitzen.
Und was schreibt er meiner Anwältin als Begründung, warum er nichts unterschreibt? Genau:
- Ich würde ja aus Deutschland "abhauen" wollen. Denn schließlich habe ich ja einen "Ami" kennengelernt, der natürlich wollte, dass wir zu ihm ziehen und bei ihm leben.
- Ich würde ihm jeglichen Kontakt zu den Kindern verwehren.
- Ich hätte ihn ja nie persönlich nach einer Unterschrift gefragt, sondern würde immer die Kinder vorschicken.
Erst einmal, WER schickt hier die Kinder vor? Ich sag bestimmt nicht "Frag mal Papa, ob ihr nächstes Wochenende zu mir kommen könnt", so etwas habe ich nicht nötig. Dann, Kontakt verwehren? Ich? Never, ist unter meinem Niveau. Er ruft halt nie an und meldet sich auch sonst nicht - hat er bisher auch nur, wenn er etwas wollte. Und Auswandern? Ja klar, ich habe noch nie ein Geheimnis daraus gemacht, irgendwann mal aus Deutschland raus zu wollen. Aber doch nicht jetzt. Und wenn ich wirklich auswandern wollte, dann könnte ich es auch innerhalb Europas machen - dafür brauche ich keine Reisepässe. Zumal ich selbst noch nicht einmal einen hab - aber so weit denkt er ja nicht. Er hört irgendwas und sein krankes Hirn verarbeitet die Informationen natürlich vollkommen falsch. Nun gut, ich werde sehen, was meine Anwältin mit der Richtigstellung meinerseits nun zu tun gedenkt. Aber ich habe wirklich kein Interesse mehr an diesem Mist... wer sich nicht kümmert, braucht auch keine Rechte zu haben, meiner Meinung nach.

Und was las ich zuletzt auf dem Facebook Profil meiner Tochter? Genau, ich würde ja jeglichen Kontakt blockieren. Woraufhin Gina endlich mal ihren Mund aufmachte und ihm mal so richtig ihre Meinung gegeigt hat. Denn inzwischen mag sie ihn auch nicht mehr. Er ist zwar ihr Vater, das sagte sie auch kürzlich noch. Aber vertrauen tut sie ihm nicht mehr. 

Merkt der Kerl eigentlich nicht, dass er mit seinem Verhalten mehr kaputt macht als er sich damit Gutes tut?
Und solch einen Idioten hab ich in mein Leben gelassen... keine Ahnung, was damals in mich gefahren ist. 
Ich möchte doch einfach nur ein vernünftiges Leben führen und nicht ständig diese Idioten in meinem Nacken sitzen haben, die allem und jedem die Schuld geben, aber selbst immer die armen Opfer sind.

Himmel, ich könnte Stundenlang so weiterschimpfen, aber ich drehe mich derzeit nur im Kreis. Hoffentlich geht die ganze Sache gut für mich aus und ich bekomme das, was ich anstrebe - bzw. er das, was er verdient. Gina war jedenfalls immer stolz auf ihren Nachnamen, inzwischen hat sich aber selbst das geändert... tja...

Traurig, das alles. Schönen Tag noch.

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Dez. 28., 2011 01:41 pm Jahresrückblick 2011

Lange wurde nichts mehr in diesem Blog geschrieben – und dafür muss ich mich ehrlich entschuldigen. Dafür gibt es jetzt, frisch und knackig, meinen persönlichen Jahresrückblick 2011.
Dieses Jahr war gespickt mit Erfolgen, Rückschlägen, sehr viel Gänsehaut, selbstverständlich durften Tränen auch nicht fehlen. Aber es gab ebenfalls wieder sehr viel Frustration, Verwünschungen, Flüche und Vorsätze für die Zukunft. Ich habe Freunde verloren, aber auch neue gewonnen. Habe mein Glück als Rollenspielerin versucht und dadurch gleich zwei neue Familien bekommen – eine virtuell und eine real. Habe es nach Jahren wieder geschafft, mein Herz zu verschenken und muss gestehen, dass ich es mir schon wieder einmal unendlich schwer mache. Aber dieses Mal habe ich nicht gleich vorschnell bzw. Hals über Kopf gehandelt, sondern mir erst einmal Monate lang Zeit gelassen, bis ich mir irgendwann einen Ruck gab und auch mein Gewissen eingewilligt hat: Versuchen solltest du es – gibt es Rückschläge, war es das für dich.

Aber gut, fangen wir erst einmal mit dem ersten Drittel des Jahres an. Seit November 2010 befand ich mich ja in einer Weiterbildungsmaßnahme, um endlich ein wenig mein Wissen in Bezug auf Microsoft Office etc. zu verbessern bzw. zu erhalten *hust*. Nachdem ich bereits gegen Ende des Jahres beide Excel Klausuren mit einer glatten 1 abgeschlossen hatte, folgten dann in den folgenden Monaten auch noch Word (beide ebenfalls 1), PowerPoint (muss ich erwähnen, dass es auch zwei 1'er waren?) und gegen Ende im Mai dann noch Outlook (1) und Lodas (2). Gegen eine Access Klausur habe ich mich erfolgreich gesträubt, genau wie im Bereich Sekretariat und Personalwesen. Diese Themen waren teilweise so schwierig bzw. trocken, dass ich zeitweise wirklich Angst haben musste, nicht mehr atmen zu können bei so viel Staub. Im Juni beendete ich dann die Maßnahme erfolgreich und verließ das Gebäude mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Dozent hatte es nämlich tatsächlich geschafft, mein loses Mundwerk zu fordern. Er dachte und sprach grundsätzlich zweideutig und wer mich kennt, der weiß, dass ich in den letzten Jahren doch um einiges schlagfertiger geworden bin als ich früher einmal war. Am Ende schüttelte sogar er den Kopf. Glaub, es schaffen nicht viele, ihn sprachlos zu bekommen.

Außerdem war die Weiterbildung auch eine gute Sache, da ich während der letzten Monate tatsächlich genügend Motivation und Ideen aufbrachte, um mein erstes Buch zu beenden und ein weiteres zu beginnen. Es entstanden Kapitel über Kapitel, meine persönliche Muse meinte es wirklich gut mit mir. Ich schrieb teilweise jeden Tag ein Kapitel und – oh Wunder – es war sogar recht wenig zu verbessern. Klar, hin und wieder musste ich mir von Sabrina einen Riffel einfangen, aber ich glaub, so alles in allem war sie zufrieden mit dem Ergebnis. Mein Julien ist nun todunglücklich und wartet auf eine Fortsetzung. Aber ich musste erst einmal wieder neue Ideen sammeln und so begab ich mich an meine zweite Geschichte, die von einem besessenen Sozialarbeiter handelt. Habe es sogar inzwischen geschafft, zumindest den Prolog ins Englische zu übersetzen und durfte mir dann das Lob auch von Übersee anhören. Aber hat es etwas gebracht? Nein... ich bin überhaupt nicht stolz auf mich, denn bei Kapitel 5 endete mein Schreibfluss abrupt, und seither kam nichts Neues mehr dazu. Meine Muse hat mich verlassen, ich sollte mich wirklich schämen.

Des weiteren habe ich in diesem Jahr eine große Vorliebe für Bücher entdeckt. Es wurde eines nach dem anderen gelesen, sprichwörtlich verschlungen. Zumindest in den ersten Monaten. Aber seit August fällt es mir zunehmend schwerer, weil mir irgendwie auch hier das Durchhaltevermögen fehlt. Ich habe gemerkt, dass ich e-books wirklich nicht bevorzuge, weil es mit der Zeit anstrengend für meine Augen wird. Außerdem mag ich es, auf der Couch zu liegen, die Seiten umzublättern und irgendwann aufzuwachen und frustriert festzustellen, dass mein Buch zugeklappt ist und ich die Seite nicht mehr finde, die ich im Dämmerzustand mindestens siebenmal gelesen und dennoch den Text und Sinn nicht kapiert habe. Aber das brauche ich einfach. Momentan bin ich immerhin wieder auf gutem Wege und beende die „Black Dagger“ Reihe, um mich dann endlich mal wieder meinen „Dark Hunter“ Büchern zu widmen, die nun bereits seit Sommer in meinem Schrank vor sich hin vegetieren. Neben den Lords of the Underworld hat sich natürlich auch die House of Night Reihe in mein Herz geschlichen. Wir werden sehen, wie es weitergeht – aber ich sollte mir fürs nächste Jahr definitiv nicht mehr die Messlatte auf 50 Bücher hochsetzen, denn derzeit bin ich erst bei Buch 48 und ich denke nicht, dass ich das Ziel noch innerhalb von 3 Tagen erreichen kann.

Wo wir beim nächsten Thema wären. Durch die Bücher habe ich es dann im März geschafft, einem Rollenspiel bei Twitter beizutreten – Hauptthema „Lords of the Underworld“. Natürlich auf Englisch. Im Laufe der Monate wurde unsere Familie immer größer (das ist die virtuelle Familie, von der ich sprach) und nach einigen herben Rückschlägen schafften wir es gemeinsam, sie ein zweites Mal neu aufzubauen. Aber Motivation geht irgendwann den Bach herunter, wenn die Rolle, die man übernommen hat, eine hochschwangere junge Frau betrifft, die ans Bett gebunden ist, weil ihre Kinder unsterblich sind und laut der Autorin erst im nächsten April geboren werden. Es fehlten Ideen, es fehlte der Partner, der leider viel zu viel zu tun hatte (ooooh und ich war eine der Wenigen, die wirklich einen männlichen Rollenspielpartner ergattern konnten) und es irgendwie nicht mehr zustande brachte, mir die Langeweile zu nehmen. So geschah es dann im Oktober, dass wir gemeinsam die Gruppe verließen. Mir war meine Ashlyn sehr ans Herz gewachsen, aber was nützt das, wenn man einfach keinen Spaß mehr an seinem Charakter hat? Einige Wochen später beschlossen wir noch einmal, zurück zu kehren, aber das Vorhaben scheiterte nach wenigen Tagen wieder, als die Gruppe erneut gespalten wurden aufgrund hässlicher und übler Nachreden, Lügen und Flüchen. Und da ich solche Dinge überhaupt nicht leiden kann und meine Bedingungen klar und deutlich gestellt hatte (ich kehre nur zusammen mit meinem Partner zurück – entweder beide oder keine), haben wir der Gruppe nun endgültig den Rücken gekehrt. Goodbye Lords. Aber inzwischen haben sich die Leaderin (die übrigens die gesamten Lügen und Beleidigungen über sich ergehen lassen musste, denn sie wurde übelst beschimpft – unberechtigt), mein Partner, eine Freundin und ich bereits einer neuen Aufgabe gewidmet. Hallo Bruderschaft :) Twitter wird mich also auch im nächsten Jahr nicht los, muahahaha.

Ganz großes Thema im Jahr 2011 war auch hier wieder Supernatural. Die beiden Jungs aus den Staaten kamen nämlich im Mai nach Deutschland, genaugenommen Mannheim. Und ich war eine der Glücklichen, die sie persönlich kennenlernen und umarmen durfte. Aber – oh Wunder – sie waren doch nicht so toll, wie ich es anfangs vermutet hatte. Klar, Jared nannte mich zweimal „Babe“ und Jensen ist echt ein richtig netter Kerl und hat wahnsinnig tolle Augen. Aber mein Herz ging an diesem Wochenende an Mark Sheppard, der den smarten Dämon Crowley spielt. Ich durfte bei seiner Photosession aushelfen und konnte mit ihm ein sehr nettes und auch lustiges Gespräch führen. Natürlich durften die T-shirts, die Sabrina und ich eigens für ihn kreiert hatten, nicht fehlen (Vorderseite „Left/Right Hand of Crowley", Rückseite „Team King of Hell“). An diesem Wochenende war sie „Left Hand“ und ich „Right Hand“ - jedes Mal, wenn er uns sah. Auch blieb bei den Stagetalks von Richard kein Auge trocken. Aber das musste man einfach persönlich erlebt haben bzw. man muss Fan der Serie sein oder zumindest die Schauspieler kennen, ansonsten versteht man sowieso nicht, worüber ich rede. Jedenfalls war die Convention eine sauteure Angelegenheit, aber es war meine letzte Supernatural Convention... eigentlich wollte ich 2012 noch einmal zur „Asylum Europe 3“ fahren, aber dank meines widerlichen Exmannes konnte ich das Vorhaben bereits im September in den Sand schießen – dazu aber ein andermal mehr. Hoffe, dass ich wenigstens die „Queer as Folk“ Convention im Juni 2012 besuchen kann.
Geladene Gäste auf der „Asylum Europe 2“ waren jedenfalls noch einmal zur Erinnerung: Jensen Ackles (Dean Winchester – dank ihm waren die Tickets sündhaft teuer), Brock Kelly (young Dean), Mark Sheppard (Crowley), Richard Speight Jr. (Trickster/Erzengel Gabriel) und Fredric Lehne (Yellow-eyed Demon). Bonusgast war Jared Padalecki (Sam Winchester) und Autogramme gab es am Sonntag noch von seiner Frau, Genevieve Padalecki (Dämon Ruby Staffel 4). Außerdem beehrte und Jason Manns mit seiner unglaublichen Stimme und stand auch für Autogramme und Fotos zur Verfügung – das Bild mit ihm ist mir übrigens eines der Liebsten.

Ein weiteres Highlight 2011 war übrigens das Konzert von Tim Bendzko und Hurts im Oktober. Wer mich kennt, der weiß, dass ich grundsätzlich nur einen Radiosender höre – nämlich L1VE (Einslive). Diese veranstalten einmal im Jahr eine ganz besondere Nacht irgendwo in NRW, während der sich die Stars quasi die Klinke in die Hand geben. Und ich fragte meine Schwester Kirsten, ob sie nicht Lust hätte, mit mir ein Konzert zu besuchen, da die Veranstaltung „Eine Nacht in...“ dieses Mal in Aachen stattfand. Sie sagte spontan zu und ich bestellte uns die Tickets für Tim Bendzko und Hurts. Mit öffentlichen Verkehrsmittel nach Aachen fahren ist die eine Sache. Aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück nach Erkelenz zu kommen, eine ganz andere. Wir verpassten unseren Zug und durften letztendlich bis kurz vor Mitternacht warten, um den letzten Zug gen Heimat zu ergattern. Aber das war das kleinere Übel – das Konzert war einfach der Wahnsinn (es war mein erstes Konzert ever) und eine Erinnerung auf ewig. Und was soll ich sagen? Seit diesem Tag gehören die beiden Acts natürlich zu meinen Lieblingsbands/-künstlern. Über ein weiteres Konzert wurde natürlich auch gesprochen. Aber mal schauen, ob wir es schaffen, Bruno Mars live zu erleben :D Kirsten, ich hab das nicht vergessen, keine Panik.

Wenn ich jetzt über das Thema Liebe spreche, wird meine Schwester wieder die Augen verdrehen, da wir in dieser Hinsicht verschiedener Ansichten sind. Aber ich sage es hier noch einmal ganz klipp und klar: Man kann sich nicht aussuchen, wem man sein Herz schenkt. Weiter oben schrieb ich bereits über das besagte Rollenspiel. Wer konnte denn auch im März wissen, dass sich im Mai der virtuelle Partner auch als ein realer herausstellen könnte? Ich konnte es nicht, zumal er auch wieder jünger ist. Und so habe ich mir – wie bereits vorher schon gesagt, sehr lange Zeit gelassen, das Für und Wider abgewogen, mit Zweifeln gekämpft und was weiß ich nicht alles. Aber am Ende sagte ich mir „Okay, er hat mich. Aber sollte es dieses Mal nicht klappen, war's das für mich.“ Der Ärmste hat also nun ein schweres Los gezogen. Ich möchte nicht zu viel schreiben über diese Sache – noch nicht. Aber es reicht zu sagen, dass sich die Sache jetzt seit mehr als 7 Monaten hält und hier ganz andere Dinge im Spiel sind, als sie es beim Heinz oder beim Favaretto waren.
Und so im Nachhinein ist es interessant zu erwähnen, dass meine Beschreibung der Figur Julien exakt auf Anthony zutrifft - naja fast exakt. Er ist kein Footballspieler :D

Also möchte ich hier schon einmal vorwarnen, sollte es in den nächsten Monaten wieder einige recht merkwürdige Einträge geben – denn ich bin nunmal eine Person, die gern über ihre Gefühle schreibt und dabei kein Interesse daran hat, was andere darüber denken. Ich bin ein Dickkopf und das wird sich auch nicht ändern.

So, und dann sind wir beim leidigen Thema Exmann. Eine Scheidung heißt leider nicht, dass sich irgendetwas bessern könnte – nein, überhaupt nicht. Es ist so viel passiert, dass es hier den Rahmen sprengen würde, alles aufzulisten. Vielleicht sollte ich einfach mal einige Einträge darüber schreiben, um die Sache mal richtig breit zu treten. Ich sage nur, dass das letzte Wort wahrlich noch nicht gesprochen ist und ein Sorgerechtsstreit bereits vor der Tür steht. Denn wenn der eigene Vater sich weigert, seine Unterschrift zu geben, damit ich Ausweise/Reisepässe für die Kinder beantragen kann (weil er meint, ich würde das Land verlassen wollen), dann ist es bei mir wirklich vorbei mit der Geduld. Und wenn mir dann auch noch gesagt wird, dass er seine Kinder schlägt, dann würde ich am liebsten... ach die Worte, welche ich in meinem Kopf habe, sind viel zu brutal, um sie hier aufzuschreiben.
Aber diese verdammten Gesetze geben dem Kerl auch noch mehr Rechte, als er überhaupt verdient hat – und die nutzt er schamlos aus.

Zu diesem Thema also auch später mehr. In den kommenden Tagen – ich schwöre.

Tja und dann habe ich mir in diesem Jahr einen Lebenstraum erfüllt. Seit Jahren schon sagte ich mir, dass ich schon darüber nachdenken würde, mir ein Tattoo stechen zu lassen – aber bisher scheiterte es immer an meiner Angst. Dank Sabrina – sie ist meine Muse des Jahres – hat sich diese Sache nun auch in die Tat umsetzen lassen. Da sie November zu ihrer Einweihungsfeier in Frankfurt geladen hatte, machte sie gleich noch einen Termin in einem ansässigen Tattoo-Studio. Und ich nahm all meinen Mut zusammen und sagte zu. Trotz des Tipps, es mir noch einmal anders zu überlegen, was die Position des Tattoos betrifft, blieb ich auch hier stur. Und nun prangt ein schwarzer Schmetterling (im übrigen das Lords of the Underworld Tattoo) mitten auf meinem Dekolleté. Und was soll ich sagen? Es tat auch gar nicht weh! Es piekte und kratzte ein wenig, das wars aber auch schon. So richtig miese Schmerzen, wie ich sie erwartet hatte, gab es gar nicht. Da war das Permanent Make Up, welches ich mir im Juli machen ließ, weitaus schmerzhafter und mir graut es vor der Auffrischung im nächsten Jahr, denn die Augenlider sind echt verdammt empfindlich.

So, was gibt es sonst noch über das Jahr zu sagen? Es war ein sehr abwechslungsreiches und emotionsreiches Jahr, ich habe sehr viel geweint, aber auch viel gelacht. Habe dank Anthony eine recht große Familie hinzugewonnen (hallo? Er hat 7 Geschwister, zwei sind im letzten Monat leider verstorben...), mit Lauren eine ganz liebe neue Englische Freundin, dank der AE2 und Facebook auch noch zwei Deutsche Freundinnen bekommen. Habe mir einen jahrelangen Traum erfüllen können und viele Pläne für die kommenden Jahre geschmiedet, die es nun nur noch umzusetzen gilt. Sabrina hat sich als gute Beraterin und Freundin entpuppt, aber manchmal hätte ich sie auch würgen können, weil sie es tatsächlich fast geschafft hätte, mich an AJ zweifeln zu lassen. Aber das weiß sie ja :)

Jobmäßig hat sich leider auch in diesem Jahr nichts getan, aber ich gebe nicht auf. Meine Kinder haben ihr Vertrauen in ihren leiblichen Vater verloren, aber dennoch jemanden gewonnen, der sie wie seine eigenen Kinder liebt und es ihnen auch sagt.

Tja und die Akte Heinz? Die ist leider immer noch nicht geschlossen – und hier wird es noch einige widerliche und hoffentlich auch endgültige Beiträge geben. Denn ich gebe auch hier nicht auf. Das bin ich meinen Kindern schuldig.

Ich hoffe, mein nächster Jahresrückblick wird weitaus positiver, hoffe ich kann euch mehr über AJ erzählen – und nicht, dass ihr mich hier in 366 Tagen vom Boden kratzen müsst, weil ich nervlich und emotional total am Ende bin. Drückt mir die Daumen, ich wünsche es mir jedenfalls mehr als alles andere. Hab ich es nicht verdient, endlich wieder glücklich zu werden?

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch in das Jahr 2012 und mögen eure Vorsätze und Wünsche in Erfüllung gehen. Wir lesen uns dann im nächsten Jahr. Machts gut.

Current Location: Germany, Wegberg

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Sep. 14., 2011 11:44 am Buchbesprechung: Schwingen der Lust

Nach Monaten wird es mal wieder Zeit für eine Buchbesprechung. Es ist nicht so, als dass ich nicht gelesen hätte in der Zwischenzeit. Aber "Black Dagger" und "Dark Hunter" sind nun einmal Buchreihen, von denen ich nicht jedes einzelne Buch rezensieren möchte. Wird auf Dauer halt einfach zu viel :)
Aber heute gehts um dieses Buch hier:


Schwingen der Lust ist ein erotischer Roman der Autorin Riccarda Blake. Nachdem ich bereit den Vorgänger "Blutlust" gierig verschlungen habe, wartete ich ungeduldig auf den neuen Roman - und wurde nicht enttäuscht. Okay, größtenteils. Aber dazu später mehr. Worum geht es überhaupt?

Klappentext:

Auf der Suche nach der Schriftstellerin Maggie streift der Engel Azazel durch New York. Denn auch wenn die junge Frau noch nichts ahnt, ist sie dazu ausersehen, das jüngste Gericht herbeizurufen. Das will Azazel mit allen Mitteln verhindern! Und als gefallener Engel kennt er die Wolllust der Menschen und weiß sie für seine Zwecke zu nutzen. Doch nachdem er Maggie gefunden hat, wird ihm rasch klar: Auch ein Engel kann der fleischlichen Begierde verfallen...

Aufwühlend, erotisch, ungewöhnlich: Mit ihrer Mischung aus virtuos geschilderter Action, gewagten Sexszenen und romantischer Lovestory entwirft Riccarda Blake eine atemberaubend unvergessliche Welt der Engel.


Über die Autorin:

Riccarda Blake, Jahrgang 1984, hat Journalismus und Anthropologie studiert und lebt in New York. Ihre Dark Urban Fantasy Romane sind ausgesprochen sinnlich und unverblümt erotisch, aber auch rasant und actiongeladen. Ihr Motto: "Ohne einen Kampf um die Prinzessin ist eine Liebesgeschichte keine echte Romanze."


Persönliche Meinung:

Engel sind sowieso etwas, was mich besonders fasziniert - neben Dämonen und Vampiren natürlich. Ich mag Übernatürliches, ich mag romantische und auch heiße Szenen - und manchmal kann ich davon einfach nicht genug bekommen.

In diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Es ging quasi im 2. Kapitel schon zur Sache.
Die Geschichte um Maggie und Azazel - oder besser gesagt Axel. Quasi vom Himmel fällt er auf ihre Motorhaube und somit in ihr Leben und geht ihr seither nicht mehr aus dem Kopf. Seine wahre Herkunft erfährt sie erst sehr spät - schon fast zu spät. In der Zwischenzeit durfte sie auch bereits Bekanntschaft mit seinem Bruder, Ba'Al'T'Azar, machen, der ebenso nach ihr sucht, um sie für seine Zwecke zu missbrauchen. Denn sie ist die Auserwählte. Wofür, möchte ich natürlich nicht verraten.

Den erotischen Wünschen wird hier gern nachgekommen, da gibts auch keinerlei Grenzen - und ich denke, jeder kommt hier auf seine *hust* Kosten.

Allerdings zieht sich die Story ein wenig in die Länge. Es ist zwar interessant geschrieben und auch spannend. Aber irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr und habe das Buch zur Seite gelegt - leider. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann/möchte.

In diesem Roman wird die Geschichte der Menschheit wieder von einer vollkommen anderen Seite betrachtet. Die Entstehung des Mittelmeers, die Sintflut als Ergebnis des Zorns eines Engels etc. Die Autorin hat sich jedenfalls sichtlich Mühe gegeben.

Wer auf erotische Romane steht, auf (gefallene) Engel und ebenso auf das Übernatürliche, der sollte hier beherzt zugreifen.


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Sep. 12., 2011 11:41 am Roleplaying - schöne Sache :)

Oh mein Gott, es ist schon so lange her seit meinem letzten Eintrag. Ein großes Sorry dafür, ich gelobe Besserung. Aber es ist sooooooo viel passiert, dass ich gar nicht mehr dazu kam zu entscheiden, was ich als erstes posten soll - also hab ichs erst einmal gelassen.

Worüber ich heute schreibe, sagt eigentlich die Überschrift. Dass ich ein großer Fan der Buchserie "Lords of the Underworld" von Gena Showalter bin, ist nicht von der Hand zu weisen (man beachte meine Buchbesprechungen) - und dazu stehe ich auch.
Als ich im März - wie so oft - durch meine Tweets blätterte, fand ich einen interessanten Account, dem ich auch gefolgt bin. Wie der Zufall es so wollte, suchte sie für eine Rollenspiel-Gruppe noch Leute. Und hey - wenn man so dringend auf ein Buch wartet und sich bis dahin die Zeit vertreiben möchte, macht man so vieles. Nicht wahr?

Nun, wie dem auch sei. Die Gruppe ist inzwischen recht groß und die Hauptcharaktere sind auch fast alle vergeben. Nach einem herben Rückschlag im Juni haben wir uns neu aufgebaut und sind besser als je zuvor (das ist nicht nur meine persönliche Meinung). Klar kommt es immer mal wieder zu Rivalitäten zwischen uns und der anderen Gruppe auf Twitter, aber Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, nicht wahr?

Okay, wir suchen also dringend noch einige Charaktere für unser Rollenspiel, um so richtig beginnen zu können. Was muss man dazu mitbringen?
Es ist erst einmal nicht nötig, hier die superduper Rollenspiel-Erfahrung mitzubringen. Wir sind eine große Familie und helfen uns gegenseitig. Für den Notfall haben wir einen erfahrenen Admin, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht (man muss nur fragen).
Es gibt eigentlich nur zwei Voraussetzungen:
- Man muss sich in Englisch verständigen können.
- Man sollte die Bücher kennen, damit man sich mit seiner Rolle auch identifizieren und wie die Person handeln kann.

Da unsere Familie weltweit verbreitet ist (die meisten kommen natürlich aus den Staaten, aber es sind auch einige Europäer dabei), ist es meist schwierig, einen Zeitpunkt zu finden, an dem wir gemeinsam etwas machen können. Aber wir arbeiten daran. 
Es ist eigentlich so gut wie immer jemand von uns auf Twitter zu finden und die Unterhaltungen sind auch immer sehr interessant.

Derzeit arbeiten wir an neuen Storylines, für die wir immer neue Vorschläge annehmen und ausdiskutieren. Das heißt, dass jedes einzelne Mitglied unserer Gruppe das gleiche Recht hat. Ich persönlich mag es am wenigsten, wenn es heißt "Hey, ich bin der Leader, ich allein hab das Sagen." Das ist demotivierend.
Erst vorgestern haben wir einen ganz wunderbaren Vorschlag bekommen, an dem wir jetzt arbeiten. Und darauf freu ich mich am meisten (nicht zuletzt, weil er von meinem Partner kam *grins*).

Ende Juni haben wir uns entschlossen, ebenso auf Facebook Accounts zu erstellen. Unsere Charaktere haben alle die Endung "Budapestlotu" in ihren Namen. Bisher sind es nur ungefähr 20 (von 40), aber das ändert sich hoffentlich bald.

Aus diesem Grunde, weil mir unsere Familie sehr wichtig ist und mir die ganze Sache unheimlichen Spaß macht, möchte ich jeden dazu einladen, uns zu folgen und evtl. beizutreten. Wir werden in Kürze spezielle Events veranstalten für die Fans der Buchserie (und auch natürlich für die Follower unserer Gruppe), zu denen natürlich jeder herzlich eingeladen ist, dran teilzunehmen. Die Events werden prinzipiell auf unserem Blog abgehalten (links poste ich weiter unten). Dort findet man übrigens auch eine aktualisierte Liste der noch offenen Rollen.

Wenn ihr die Serie mögt, dann seid ihr herzlich eingeladen, uns zu folgen und mit uns zu kommunizieren. Jeder von uns freut sich über Feedback.

Wir sind zu finden auf Twitter, unser zentraler Account ist @Budapest_Lords - , oder unter dem Hashtag #Budapestlords
Auf Facebook sucht einfach nach der Budapestlotu group.
Unsere Website (wir arbeiten noch dran) ist:
Budapest Lords
Und unser Blog ist hier zu finden: http://budapestlords.blogspot.com/


Bei Interesse meldet euch auf Twitter einfach bei @Budapest_Lords oder @Gwen_Thetimid (alternativ auch @Ashlyn_Darrow oder @kaia_skyhawk) und auf Facebook bei Gwendolyn Skyhawk Budapestlotu oder Kaia Skyhawk Budapestlotu - oder postet einfach einen Kommentar in unserem Blog ;)

Ich würde mich freuen, *auf die Leser zeige* DICH bald bei uns willkommen zu heißen.

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Apr. 23., 2011 08:20 pm Buchbesprechung: Tagebuch eines Vampirs: Schwarze Mitternacht

Da ist er: Der Grund, warum ich überhaupt erst auf meine favorisierte Buchreihe gestoßen bin... denn hätte ich nicht so verzweifelt auf den siebten Teil gewartet, hätt ich mich nie in die Lords verliebt. Aber okay - hier geht es um die Buchreihe "Tagebuch eines Vampirs" von L. J. Smith. Und ich bin eine bekennende Liebhaberin der Bücherversion und nicht der Serie. Ich habe gelacht, geweint und mitgefiebert... auf 604 Seiten gab es viel zu erfahren, viel zu erleben.




Klappentext:

Über 600 Jahre ist es her, dass die Florentiner Brüder Stefano und Damon aus Liebe zu der schönen Catarina zu erbitterten Feinden wurden - und durch Catarinas Fluch zu Vampiren! Doch der Kampf der Rivalen ist noch lange nicht entschieden...

Stefano und Elena sind endlich wieder vereint, da schlägt eine neue Welle des Unheils über ihnen zusammen: Damon macht sich in wilder Verzweiflung auf den Weg in die Dunkle Dimension, um seine verlorenen Vampirkräfte wiederzuerlangen. Als mit ihm Bonnie spurlos verschwindet, bleibt Elena und Stefano keine andere Wahl - um Bonnie zu retten, müssen sie den beiden ins Höllenreich der Nacht folgen ...


Was ist also überhaupt passiert? Während der letzten Bücher haben es die Bewohner von Fell's Church mit den Fuchsgeistern Shinichi und Misao zu tun bekommen, die kontinuierlich die Bewohner der Stadt schwächen und manipulieren, um einen schlimmen Plan auszuführen: Die Vernichtung von Fell's Church.

Während des letzten Abenteuers haben Elena und Damon entdeckt, dass sie doch mehr verbindet, als sie jemals zugeben würden. Aber Elena ist immer noch total vernarrt in ihren Stefano. Und nachdem sie ihn aus dem Gefängnis gerettet haben, in das Shinichi diesen mit einem miesen Trick gesperrt hatte, kehren sie wieder in ihre Welt zurück.
Zu Hause angekommen findet Damon einen schicken Blumenstrauß, den ein weißhaariger Kizune Stefano noch vor deren Rückkehr nach Hause mitgegeben hat. Und die wunderschöne shwarze Rose in der Mitte des Straußes hat es Damon angetan... er riecht dran und... ist plötzlich wieder ein Mensch.

Hier beginnt die Geschichte.
Damon ist vollkommen verzweifelt, wieder menschlich zu sein und setzt alles daran, wieder ein Vampir zu werden. Aber wer soll ihn verwandeln? Sein Bruder ist zu schwach und würde ihn sowieso nie verwandeln. Sein Freund Sage, der ihnen aus der Dunklen Dimension gefolgt ist, hat sich klammheimlich aus dem Staub gemacht. Also bleibt ihm keine andere Wahl: Er muss wieder zurück in die Unterwelt und eine starke Vampirin finden, die ihn verwandeln kann. Als er Misaos Sternenkugel dazu benutzen will, stellt sich ihm Bonnie in den Weg - und wird mit ihm gerissen. Damon besorgt ihr ein zimmer in einem Gasthaus und verspricht zurück zu kehren, sobald er wieder vampirisch ist. Dann macht er sich auf die Suche nach einer Adeligen... und wird bald fündig - und stärker als je zuvor.

Währenddessen wird Bonnie von Sklavenhändlern aufgegriffen und soll verkauft werden... stößt allerdings dann plötzlich auf Shinichi. Damon rettet sie quasi in letzter Sekunde und die beiden machen sich auf den Weg an einen besonderen Ort, an dem es vielleicht möglich ist, Fell's Church zu retten. Denn die Stadt ist in größter Gefahr und droht zerstört zu werden.

Elena, Stefano, Meredith und Matt kämpfen währenddessen zusammen mit Mrs. Flowers gegen die Zerstörung der Stadt und stoßen bereits recht schnell auf Gegenwehr. Matt wird verhaftet und beinahe eingesperrt und Meredith hat ein schreckliches Geheimnis, welches sie sehr belastet.
Mithilfe eines magischen Schlüssels machen sich Elena und Stefano auf die Suche nach Bonnie und Damon, während Meredith und Matt nach der Person suchen, die in Wirklichkeit für die Zerstörung der Stadt verantwortlich ist. Denn Shinichi und Misao sind nur Wächter - Handlanger. Und so kommt es irgendwann zum alles entscheidenden Kampf - und Mrs. Flowers zeigt ihr wahres Gesicht.

Inzwischen sind Elena und Bonnie endlich wieder vereint und Elena total sauer auf Damon, da er Bonnie so sehr vernachlässigt hat. Damon allerdings, inzwischen Hauptmann einer vampirischen Prinzessin und stärker dennje, zeigt auf einmal Gefühle und bereut zutiefst, was geschehen ist. Sie machen sich alle zusammen an jenen geheimen Ort auf, um die größte Sternenkugel zu finden und dazu zu benutzen, Fell's Church zu retten. Während dieser Reise wird Elena auf einmal bei einem schrecklichen Zwischenfall bewusst, wie sehr sie Damon eigentlich liebt. Doch es ist zu spät. Denn eine Zukunft ist den beiden nicht gegönnt...

Durch eine List gelingt es Bonnie, Elena und Stefano noch - gemeinsam mit Sage, der sich als Wächter des Thorhauses herausstellt - die Stadt und alle Bewohner zu retten und alles ungeschehen zu machen. Naja fast alles... ihren innigsten Wunsch kann ihr der Himmlische Hof nicht erfüllen. Und so kehren die drei irgendwann resigniert in ihre Welt zurück.

So, wie das Buch aufhört, muss es einfach noch eine Fortsetzung geben. L. J. Smith kann ihren Lesern das nicht antun... nicht so. Viele wussten von Anfang an, dass Elena und Damon in Wirklichkeit zusammengehören - und nicht sie und Stefano. Und dass dann ausgerechnet so etwas passiert... nein, das darf einfach nicht sein.  Ja, bei der schrecklichen Szene habe ich auch mal wieder - wie in so vielen Büchern - Tränen vergossen. Denn ich habe Damon immer gemocht, auch wenn er verdammt engstirnig war, so hatte er doch immer ein gutes Herz.

Mein Fazit:
Manchmal war das Buch ein wenig langweilig und vor allen Dingen langwierig... ich bin sogar hin und wieder eingeschlafen. Lisas Schreibstil ist halt nicht für jeden etwas. Aber ich habe die eigentliche Story genossen, wenngleich sie auch mal wieder recht fantasiereich war... Aber gegen Ende erfährt man endlich, warum Elena plötzlich all diese Kräfte hat.
Ich hoffe - ja ich hoffe es wirklich - wenn es noch einen weiteren Teil gibt. Bei DEM Cliffhanger am Ende *seufz*
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